Syrien - Stoppt die Gewalt! Keine Kriegsintervention!
Täglich werden wir mit neuen Nachrichten aus Syrien konfrontiert. Der Wahrheitsgehalt ist oftmals nicht nachzuprüfen und in vielen Bereichen der deutschen Gesellschaft wird darauf gedrungen, dass es angeblich keine andere Möglichkeit als eine Militärintervention gibt, um die Gewalt zu beenden. Doch Militär kann keine Gewalt stoppen. Militär bringt neue Gewalt. Forderungen aus der Antikriegs- und Friedensbewegung können nur sein: Stoppt die Gewalt! Verhandeln statt schießen! Stopp aller Waffenlieferungen in das Krisengebiet! Kein Militäreinsatz von Außen für den angeblichen Schutz von Menschenrechten!
Hier einige Stellungnahmen, Aktivitäten und Informationen aus der Antikriegs- und Friedensbewegung zusammengetragen. Vollständig sind diese natürlich nicht.
05.04.2012
IMI-Standpunkt 2012/021: Bürgerkriegspatenschaft? - Adopt a Revolution muss zur Gewaltfrage Farbe bekennen
von: Christoph Marischka und Jürgen Wagner / Veröffentlicht am 5. April 2012 auf www.IMI-online.de
02.03.2012 - DFG-VK
Stellungnahme der DFG-VK-Bundessprecher Bernd Baier, Jürgen Grässlin, Dr. Wolfgang Menzel und Thomas Carl Schwoerer zur Lage in Syrien
Fast ein Jahr nach Beginn des Aufstandes gegen die Assad-Dynastie haben Waffen die Worte ersetzt: Statt mit Schlagstöcken arbeitet die Regierung nun mit Raketenwerfern und Granaten, die Opposition organisiert neben Demonstrationen gezielte Anschläge. Die Lage nähert sich immer schneller einem Bürgerkrieg. Wir warnen davor und vor einer militärischen Intervention von außen, und wir sind zutiefst besorgt über die immer größere Zahl von Opfern der Gewalt im Lande. Über 7000 Syrer sind seit März 2011 getötet worden, über Zehntausend wurden festgenommen.
09.02.2012 - Bund für soziale Verteidigung
Syrien zwischen Bürgerkrieg und gewaltfreiem Aufstand
Informationsblatt von Christine Schweitzer, die neben ihrer Tätigkeit als BSV-Vorstandsmitglied und als Mitarbeiterin im „Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung“ auch Vertreterin des BSV im Beirat der Initiative „Adopt a Revolution“ ist. Das Blatt stellt eben diese Initiative, die versucht den zivilen Widerstand in Syrien zu stärken, vor. Darüber hinaus wird neben der Beschreibung der Hintergründe und des Verlaufes des Konflikts auch noch versucht, die Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft aufzuzeigen und ein Ausblick auf die möglichen weiteren Entwicklungen zu geben.
07.02.2012 - Informationsstelle Militarisierung (IMI)
Smart Sanctions oder Mittel der Kriegsführung?
Embargos dienen oft nicht den erklärten Zielen (Pressebericht - in: WDR5: Politikum – Das Meinungsmagazin von: Christoph Fleischmann)
06.02.2012 - IPPNW
Gewalt in Syrien stoppen – Krieg verhindern!
Appell an die syrische Regierung und die bewaffnete Opposition
29.01.2012 - Bundesausschauss Friedensratschlag
Hände weg von Iran und Syrien
Den wirtschaftlich und politisch Herrschenden müssen Kriege wie in Afghanistan, Irak und Libyen unmöglich gemacht werden. Militärischen Interventionen gegen Syrien und Iran widersetzen wir uns. Im Konflikt gegen Syrien und Iran geht es nicht um Menschenrechte und Atompolitik, sondern um die Vorherrschaft in einer der geostrategisch bedeutendsten Regionen. ...
17.01.2012 - pax christi
In Syrien ist Vermittlung angesagt - nicht Drohung oder Scharfmacherei!
Als Mitglieder der Kommission Friedenspolitik der katholischen Friedensbewegung pax christi verfolgen wir die anhaltende Eskalation des Konflikts in Syrien zwischen dem Regime Baschar al Assads und der Protestbewegung mit Entsetzen und Besorgnis.
17.01.2012 - IPPNW
Medien müssen über westliche Doppelmoral aufklären
Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert die öffentliche Debatte um den Aufruf gegen Kriegsvorbereitungen und Embargo Syriens und des Irans als Medienkampagne gegen Teile der Friedensbewegung. „Keiner der Unterzeichner des Aufrufs verteidigt die brutale Gewalt des syrischen Präsidenten gegen sein eigenes Volk. Ziel des Aufrufs ist allein, vor der drohenden Kriegsgefahr für die Bürger im Syrien und im Iran durch eine Eskalation der Konflikte aufgrund der Embargopolitik und permanenter Kriegsdrohungen zu warnen“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim
03.01.2012 - Bernd Duschner, Freundschaft mit Valjevo e.V.
Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!
Zehntausende Tote, eine traumatisierte Bevölkerung, eine weitgehend zerstörte Infrastruktur und ein zerfallener Staat: Das ist das Ergebnis des Krieges, den USA und Nato geführt haben, um den Reichtum Libyens plündern und das Land wieder kolonialisieren zu können. Jetzt bereiten sie offen den Krieg gegen die strategisch wichtigen bzw. rohstoffreichen Länder Syrien und Iran vor, die eine eigenständige Politik verfolgen und sich ihrem Diktat nicht unterordnen. Ein Angriff der Nato auf Syrien oder Iran kann zur direkten Konfrontation mit Russland und China führen – mit unvorstellbaren Konsequenzen.
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