Fast 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges lagern immer noch Atomwaffen in Deutschland. Auch wenn US-Präsident in seinen Reden (!) die Abschaffung weltweit und die deutschen Regierungsparteien die Verhandlung über den Abzug aus vereinbarten: Noch sind sie da! Weitere Informationen unter anderem unter www.atomwaffenfrei.de oder auf dem Kongress FRIEDENSKULTUR 2010 im Frühjahr in Essen

50 Jahre Ostermärsche haben ihren Ursprung im Widerstand gegen Atomwaffen!19.03.2010

Ostermarsch 2010 Büchel

2010 ist ein Jubiläumsjahr

Kommt am 4. April um fünf vor zwölf ins Dorf Büchel an der B259 zwischen Ulmen und Cochem!

„Fliegerhorst“ Büchel

Büchel ist mit 42 Tornados und ca. 1.500 Soldat_innen der größte NATO-Luftwaffenstützpunkt der Bundeswehr. Deutschland stellt dort mit den Tornado-Kampfflugzeugen des Jagdbombergeschwaders 33 (JaboG 33) das Trägersystem für die B 61 Atomsprengköpfe. Bundeswehrsoldat_innen müssen sich dem Gewissenskonflikt stellen...[weiterlesen]

Nukleare Teilhabe12.03.2010

http://www.ialana.de

Rechtliche und politische Knackpunkte von Peter Becker

Die Stationierung von US-Atomwaffen auf dem Gebiet der Bundesrepublik ist ein Politikum. Zwar hat die Koalition aus CDU/CSU und FDP angekündigt, über deren Abzug verhandeln zu wollen, aber ein Ergebnis wird von der Entwicklung eines strategischen Konzepts der NATO abhängig gemacht. Dabei verstößt die „nukleare Teilhabe“ eindeutig gegen internationales Recht.

Deutschland propagiert eine nationale »nukleare Teilh...[weiterlesen]

Appell: Für eine Zukunft ohne Atomwaffen15.02.2010

Aufruf: Für eine Zukunft ohne Atomwaffen

„Entweder wir schaffen die Atomwaffen ab oder diese vernichten den Planeten und die Humanität“
... heißt es im berühmtesten Friedensmanifest der Geschichte, dem Russell Einstein Manifest von 1955.



Die Gefahren der Atomwaffen sind zum Beginn des 21. Jahrhunderts – wie wissenschaftliche Studien, Dokumente selbst ehemaliger Atomwaffenbefürworter wie Henry Kissinger aber besonders der bisherige Generalsekretär der OIAEO El Baradei mahnend un...[weiterlesen]

unsere zukunft - atomwaffenfrei: next stop. New York 201015.02.2010

Next STOP New York

Unsere Kampagne hat in diesem Jahr viel erreicht. Der Abzug der Atomwaffen hat, begleitet von einer breiten Debatte in der Öffentlichkeit, den Einzug in den gefunden. Unser Beharren und Eure tatkräftige Unterstützung haben sich ausgezahlt. Unser nächstes Ziel ist die , die im Mai 2010 in New York stattfindet. Dort werden die Weichen gestellt, entweder für eine atomwaffenfreie Welt oder das Beharren auf Atomwaffen in den kommenden Generationen.

Unter dem Motto „unsere zukunft – at...[weiterlesen]

„Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei“ 15.12.2009

friedenskultur 2010

Rückenwind für die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai 2010 in New York aus der europäischen Kulturhauptstadt 2010 Essen/Von Joachim Schramm

Nicht zuletzt wegen des von ihm verkündeten Ziels einer atomwaffenfreien Welt erhielt US-Präsident Obama den Friedensnobelpreis. In Deutschland wurde die Absicht, die US-Atombomben aus Deutschland zu entfernen, in den Koalitionsvertrag der neuen Regierung aufgenommen. Atomwaffen sind also ein aktuelles Thema, man könnte h...[weiterlesen]

START-Vertrag - Fahrten mit der Achterbahn11.12.2009

www.freitag.de

Den Verhandlungen zwischen den USA und Russland über ein neues START-Abkommen bleibt noch eine Restlaufzeit. Solange feilen beide an ihren Nukleardoktrinen

Zwar haben die START-Unterhändler Rose Gottemoeller und Anatoli Antonow seit Wochen pausenlos verhandelt, aber das versprochene Nachfolgeabkommen für den vor wenigen Tagen ausgelaufenen START-Vertrag zum Abbau der strategischen Offensivwaffen lässt auf sich warten. Beide Seiten streiten, wie verifiziert werden soll, was künftig...[weiterlesen]

US-russisches Abkommen läuft aus - Abrüstung muss warten05.12.2009

die tageszeitung - www.taz.de

Das wichtigste US-russische Kontrollabkommen tritt außer Kraft. Ein Nachfolgevertrag ist weitgehend ausgehandelt. Doch es gibt Streit um die Zuständigkeiten für die Inspektion. VON ANDREAS ZUMACH

Letzte Nacht um Mitternacht ist der START-Vertrag über die Begrenzung weitreichender atomarer Waffen ausgelaufen. Der rechtzeitige Abschluss eines Nachfolgeabkommens bei den seit Mai in Genf geführten Verhandlungen zwischen den USA und Russland scheiterte am Streit über Verifikationsmaßna...[weiterlesen]

Neue Koalition: „Tauschen Atomwaffen gegen Wehrpflicht“24.10.2009

http://www.bits.de

von Otfried Nassauer

Koalitionsverhandlungen sind eine Form des „do ut des“. Das belegt auch der heute veröffentlichte Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP. Beide Parteien mussten geben, damit ihnen gegeben wurde.

Der FDP wurde gegeben, dass sie sich mit ihrer Forderung durchsetzen konnte, die verbliebenen Nuklearwaffen aus Deutschland abzuziehen. Im Kontext der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages 2010 und „im Zuge der Ausarbeitung eines neuen s...[weiterlesen]

Mehr als 6500 Menschen wollen Atomwaffen weg haben01.12.2008

Vor der eigenen Türe kehren http://www.atomwaffenfrei.de

Mit einer Petition/Unterschriftensammlung an den Deutschen Bundestag haben Die DFG-VK, die JUSOS, die Grüne Jugend, die DGB-Jugend, Die Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges, die Sozialistische Jugend DIE FALKEN und die Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei" sich Ende 2008 gefordert, dass alle Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden und die Bundesregierung die Nukleare Teilhabe aus ihren Militärplanungen ersatzlos streicht.

6.500 Unterschriften konnten dann den Abgeordneten ...[weiterlesen]

Vor der eigenen Türe kehren - Am 30.08. nach Büchel!15.07.2008

Vor der eigenen Türe kehren http://www.atomwaffenfrei.de

Bundesweite Aktionen Ende August am Atomwaffenlager Büchel

Für den 23. August bis 1. September wird ein großes Aktionscamp am einzigen Atomwaffenlager Deutschlands, Büchel/Eifel organisiert. Unter dem Motto „vor der eigenen Türe kehren“ wird dabei die 7. Umrundung des Atomwaffenlagers am 30. August stattfinden. Hunderte von Aktivisten werden den Besen schwingen und die dort gelagerten Atomwaffen symbolisch in die Tonne kehren. Parallel dazu werden die Radsportler um die Pacemakers...[weiterlesen]

Interview mit Otfried Nassauer zur nuklearen Teilhabe26.06.2008

http://www.bits.de

Nach Berichten über Mängel in den US-Lagern in Deutschland verlangt die Opposition den Abzug aller Atomwaffen. Wir sprachen darüber mit Otfried Nassauer vom Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS):

Menner (Münchener Merkur): Wie sicher sind die Atomwaffen in Deutschland gelagert?

Nassauer: Die US-Luftwaffe hat festgestellt, dass es Sicherheitsprobleme gibt, die Sicherheit aber nicht grundsätzlich gefährdet ist. Es ging um reparaturbedürft...[weiterlesen]

Das Zeitfenster für einen Atomwaffenabzug aus Deutschland nutzen 21.06.2008

http://www.bits.de

Deutschland steht vor einer grundlegenden Weichenstellung. Wird die Bundesrepublik mehr als 50 Jahre nach Stationierung der ersten Nuklearwaffen auf deutschem Boden ein atomwaffenfreies Land? Oder beteiligt sie sich - politisch mitverantwortlich - an einer neuen Runde nuklearer Modernisierung und Aufrüstung im Rahmen der Nato? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, sie wird auf Jahrzehnte prägend sein.

Von Otfried Nassauer

Seit mehr als 50 Jahren lagern atomar...[weiterlesen]

Zwanzig Jahre nach Inkrafttreten des INF-Vertrages warten wir immer noch auf ein weltweites Verbot von Atomwaffen. 08.12.2007

Mayorsforpeace.de

Bürgermeister für den Frieden fordern weltweites Atomwaffenverbot

Am 8 Dezember 2007 jährt sich das Inkrafttreten des historischen Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme zum zwanzigsten mal. Der INF-Vertrag ist eine Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion bzw. Russland, welche am 8. Dezember 1987 von Präsident Ronald Reagan und Generalsekretär Michael Gorbatschow in Washington D.C. unterzeichnet wurde.

Der Vertrag verbietet atomare so...[weiterlesen]

Vor 20 Jahren endete die Nachrüstungsdebatte mit dem INF-Vertrag07.12.2007

SPD-Fraktion.de

Zum 20. Jahrestag der Unterzeichnung des INF-Vertrages am 8. Dezember 2007 erklaert der Sprecher der Arbeitsgruppe Abruestung, Ruestungskontrolle und Nichtverbreitung der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Muetzenich:

Am 8. Dezember 1987 unterzeichneten Michail Gorbatschow und Ronald Reagan den ersten echten Abruestungsvertrag der Supermaechte. Im INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Forces) verzichteten die USA und die Sowjetunion auf alle landgestuetzten Mittelstreckenraketen und Ma...[weiterlesen]

ATOMWAFFEN von A-Z01.11.2007

www.atomwaffena-z.info

Der Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen", ein Bündnis aus Initiativen, Gewerkschaften und anderen Organisationen hat eine Informationsseite zu Atomwaffen erstellt. Hier gibt es alles zum Thema, denn es bedrohen uns immer noch mehr als 30.000 Atomwaffen. Das ist genug um die Welt wiederholt zu zerstören. 4.000 dieser Waffen werden in ständiger Alarmbereitschaft gehalten, sind also per Knopfdruck startbar. Die Bedrohung durch einen Atomkrieg ist, trotz zahlreicher Abkommen und Bemühungen noch lang...[weiterlesen]

EUCOM schließen - Atomwaffen abschaffen! - Mahnwache hinter Gittern25.10.2007

www.atomwaffena-z.info

Die "Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen", ein Mitgliedsverein der DFG-VK, informiert heute, dass Martin Otto am 29.11.2007 eine gegen ihn verhängte Freiheitstrafe wegen der Inspektion des Atomwaffenstandortes antreten wird und sie als "Mahnwache hinter Gittern" versteht.

Stuttgart/Wetzlar, 24. Oktober 2007


23. "Mahnwache hinter Gittern für eine atomwaffenfreie Welt"


Am kommenden Montag, 29. Oktober, wird Martin Otto aus Wetzlar,...[weiterlesen]

Geheimakte Atombomben – Bundeswehrpiloten trainieren den Nuklear-Einsatz30.08.2007

Tornado

Die Atombomben sollen nach Hause zurückkehren, nach Amerika. Dieser Meinung ist auch eine deutliche Mehrheit im deutschen Bundestag - über alle Parteien-Grenzen hinweg. Bis auf die CDU. Da sollte sich doch diese Mehrheit einfach noch stärker formieren und aktiv werden, um die Waffen endlich aus Deutschland zu entfernen.
In der Sendung Kontraste vom rbb am 30. August 2007 berichten Chris Humbs und Kay Walter von inoffiziellen/geheimen Übungen der Bundeswehr zum Abwurf von Atomwaffen.
...[weiterlesen]

Atomwaffenstandort Büchel24.08.2007

http://www.bits.de

von Otfried Nassauer

Der Bundeswehrfliegerhorst Büchel in der Eifel beheimatet das Jagdbombergeschwader 33 der Bundesluftwaffe. Die beiden fliegenden Staffeln des Geschwaders sind seit den achtziger Jahren mit dem zweisitzigen Jagdbomber Tornado IDS ausgerüstet und werden im Kriegsfall zum Luftangriff eingesetzt. Der besonders für Einsätze im Tiefflug konzipierte Jagdbomber kann eine Vielzahl konventioneller Bomben und Raketen tragen, aber auch amerikanische Atomwaffen vom Typ B-6...[weiterlesen]

Aufruf zur Befehlsverweigerung10.03.2007

NO WAR

Die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen stellt vor.

Angesichts des anhaltenden völkerrechtswidrigen Afghanistankrieges und eines möglicherweise bevorstehenden Irankrieges lassen sich diese bestens an Bundeswehrstandorten und vor Abgeordnetenbüros verteilen.

Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang auch die Verteilung der englischen
Aufrufe an US-Militärstandorten u.a. am vierten Jahrestag des Irakkriegsbeginns um den 21.3.2007.


Die Vo...[weiterlesen]

Zeit zur Umkehr - Umrisse einer Verhandlungslösung, die eine Atommacht Iran verhindern würde10.11.2006

Thomas Carl Schwoerer

Von Thomas Carl Schwoerer

Im Streit über die Uran-Anreicherung ist es dem aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien bestehenden EU-Trio und dem Iran bisher nicht gelungen, einen Kompromiss zu finden. Auch das Projekt der Anreicherung iranischen Urans in Russland ist nicht vorangekommen. Der Gouverneursrat der Internationalen Atom-Agentur wird daraufhin möglicherweise diese Woche beschließen, das Thema an den UN-Sicherheitsrat zu überweisen. Es drohen Strafmaßnahmen des Sicher...[weiterlesen]

Pacemakers-Radmarathon 2006 - Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen10.08.2006

http://www.pace-makers.de

Die neue nukleare Bedrohung: „Abrüstung wagen – Atomwaffenfrei bis 2020“
(Landesgeschäftsführer der DFG-VK Ba-Wü und Pacemaker-Initiator Roland Blach zum Hintergrund von Pacemaker)

60 Jahre sind mittlerweile vergangen seit den infernalischen Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Sie waren das menschenverachtende Finale des 2. Weltkrieges und wurden zum opferreichen Einstieg in die atomare Schreckensherrschaft des Kalten Krieges mit über 2.000 Atomtests, den Bau zeh...[weiterlesen]

World Conference Against A- & H-Bombs' International Meeting00.00.2005

www.atomwaffena-z.info

Rede von Dr. Guido Grünewald, internationaler Sprecher der DFG-VK, bei der
2005 World Conference Against A- & H-Bombs' International Meeting


Dear friends,

I bring you cordial greetings from the German Peace Society-United War Resisters. I'm very glad that I can be with you again today after a break of some years. Looking back some decades it becomes quite clear that the World Conference has been a eminent place where nuclear weapons have been fought f...[weiterlesen]

Der Nichtverbreitungsvertrag für Kernwaffen18.07.2000

www.atomwaffena-z.info

Der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) von 1968 ist das Fundament des internationalen nuklearen Nichtverbreitungs- und Abrüstungsregimes.

Er verpflichtet die am Vertrag teilnehmenden Kernwaffenstaaten (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) auf das Ziel vollständiger nuklearer Abrüstung – im Gegenzug zum Nuklearwaffenverzicht der Nichtkernwaffenstaaten. Darüber hinaus vereinbart er die Zusammenarbeit der Vertragspartner bei der friedlichen Nutzung d...[weiterlesen]

Aktuelles zum Thema

Internationale Friedensbewegung macht britische Atombombenfabrik dicht!

15.02.2010: Über 80 AktivistInnen aus zehn europäischen Ländern, darunter VertreterInnen der deutschen Friedensbewegung aus DFG-VK, GAAA und WILPF, nehmen heute am 15. Februar um 7 Uhr Ortszeit an den Aktionen zur Blockade der sechs Einfahrtstore der Aldermaston-Atombomben-Fabrik teil.

In Alderma... [weiterlesen]

DFG-VK-Informationen

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