Die Bundeswehr hat sich nahezu reibungslos von „Verteidigungs -” zu "Einsatzstreitkräften” gewandelt. Die deutsche Armee führt wieder weltweit Krieg! Der internationale Terrorismus lässt sich aber nicht mit Krieg bekämpfen, statt dessen wird er noch angeheizt. Wir fordern deshalb alle Einsätze von Soldaten zu beenden. Hier einige Informationen zu diesem von uns bearbeiteten Thema, weiteres auf unserer Kampagnenseite Auslandseinsätze beenden oder auch unter Afghanistankampagne Material zum Thema auch in unserem Webshop
Nahrungsmittelspekulation: Deutsche Bank will Dokumentarfilm zensieren16.12.2011
Die Deutsche Bank will einen Film des "Zentrums für Politische Schönheit" verbieten und hat angekündigt, mit juristischen Mitteln gegen den Film über Nahrungsmittelspekulation vorzugehen. In dem Film hatte der Pressesprecher der Deutschen Bank, Frank Hartmann, auf die Nachfrage, ob seine Argumentation nicht auf die zynische Auffassung hinauslaufe, dass die Menschen in Afrika an ihrem Hunger selbst schuld seien geantwortet: "Natürlich sind die selbst schuld!"
Jetzt die Filme kopier...[weiterlesen]
Experimentierfeld Afghanistan: Zehn Jahre Krieg und kein Ende in Sicht01.12.2011
Zur Unterstützung für die Proteste gegen den Petersberg-II-Gipfel Anfang Dezember hat die Informationsstelle Militarisierung eine Broschüre erstellt, in der sie umfangreiche Hintergrundinformationen zum Krieg in Afghanistan liefert.
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Teil I: Afghanistan: Hausgemachte Eskalation
1. Afghanistan: Der Krieg und die Interessen des Westens
1.1 Geopolitik…
1.2 …und Pipelinepoker
1.3 Afghanista...[weiterlesen]
Große und Kleine Kriege02.11.2011
(Bericht www.german-foreign-policy.com) - Berlin bereitet sich auf eine wachsende Zahl von Kriegseinsätzen im Ausland vor. Dies belegen Äußerungen des Verteidigungsministers und eines Oberstleutnants i.G. der Bundeswehr. "Die Frage nach dem Einsatz unserer Streitkräfte" werde "in Zukunft wohl häufiger gestellt werden", mutmaßt Verteidigungsminister Thomas de Maizière in einem Interview mit der Zeitschrift Internationale Politik. Dabei sei vor allem mit sogenannten Kleinen Kriegen zu rechnen, erk...[weiterlesen]
Unterstützung der Nato-Hauptquartiere im Libyen-Krieg27.10.2011
Seit Beginn der Nato-Luftangriffe in Libyen im März 2011 sind 119 Soldaten der Bundeswehr in den Stäben und Hauptquartieren der Nato eingesetzt worden, die mit der Luftkriegsoperation betraut sind. Insgesamt habe es aufgrund wiederholter Verwendung von Soldaten 134 Entsendungen gegeben. Weiter teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort vom 13. Oktober 2011 auf eine Kleine Anfrage mit, dass die gewünschten Angaben über die jeweiligen Zeiträume und Aufgaben der eingesetzten Soldaten nicht öffe...[weiterlesen]
Hintergrund. Zum Stand des Aufbaus eines staatlichen Polizeiapparates in Afghanistan durch die westlichen Besatzer von Frank Brendle
In der Strategie der westlichen Besatzer, bis 2014 durch Aufrüstung der afghanischen Sicherheitskräfte den kontrollierten und gesichtswahrenden Abzug der eigenen Kräfte zu ermöglichen, kommt der afghanischen Polizei eine wichtige Rolle zu: Sie soll die vom Militär »befreiten« Gebiete halten und die Sicherheit garantieren, die für einen zivi...[weiterlesen]
Deutsche Soldaten helfen bei der Auswahl der Ziele für Luftangriffe 19.08.2011
Heimliche Kriegsbeteiligung beenden
Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt die Beteiligung deutscher Soldaten am Libyenkrieg. Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass derzeit elf deutsche Soldaten im Rahmen ihrer Tätigkeit in den Militärstäben der Nato in Italien im Bereich der sogenannten "Zielauswahl" für die NATO-Luftangriffe beteiligt seien. "Damit macht sich Deutschland zur Kriegspartei. Das Nein zum Libyen-Einsatz wird zum durchsichtigen politischen Manöver", er...[weiterlesen]
Angaben zu Kriegsstützpunkt in Usbekistan nun Staatsgeheimnis15.06.2011
Die Fragen einer Abgeordneten im Bundestag zu den Kosten des Stützpunktes der Bundeswehr in Usbekistan hat das Verteidigungsministerium im April 2011 noch öffentlich beantwortet. Entsprechend einem Abkommen zwischen der Bundesrepublik und der usbekischen Regierung zahle Deutschland jährlich rund 16 Millionen Euro an das dortige Finanzministerium. Dies sei eine "Ausgleichszahlung" für die Nutzung des "Strategischen Lufttransportstützpunktes" Termez. In einer Drucksache sind diese Z...[weiterlesen]
Gelernt ist gelernt - Die Bundesrepublik und ihre Söldner14.06.2011
von Inge Höger und Paul Grasse
Im vergangenen Jahr erlebte das Thema deutscher Söldner eine kurze Konjunktur, als die Sicherheitsfirma Asgaard mit Sitz im münsterländischen Ahlen angeblich ihre Angestellten in einen Einsatz zum Schutz eines Warlords nach Somalia schicken wollte. Die Firma heißt nicht nur heidnisch, sie hat auch ein Wikingerschiff im Logo und begrüßt die Besucher ihrer Website mit den Klängen aus Star Wars. Asgaard beschäftigte ausnahmsweise sogar die Staatsanwalts...[weiterlesen]
Libyen: Intervention im Namen des Volkes?29.03.2011
IMI-Analyse 2011/06 (update, 11.03.2011)
Mit großer Brutalität versuchen gegenwärtig die Truppen des Diktators Muammar al Gaddafi den Aufstand in Libyen niederzuschlagen. Auch wenn es zum gegenwärtigen Zeitpunkt (11. März 2011) unmöglich ist, verlässliche Prognosen über den weiteren Fortgang der Auseinandersetzungen zu treffen, eines lässt sich jetzt schon mit Sicherheit sagen: Diejenigen, die nun im Namen von „Demokratie“ und „Menschenrechten“ eine Flugverbotszone oder gar eine ...[weiterlesen]
Der Westen und die arabischen Revolutionen28.03.2011
Von Tobias Pflüger
Die Aufstände in arabischen Ländern haben manche überrascht, darunter auch so manche westliche Regierung wie die der Bundesrepublik. Seit Jahren hatte und hat die deutsche Regierung die besten Beziehungen zu den verschiedenen arabischen Herrschern, egal wie brutal und undemokratisch diese herschten oder herrschen.
Für Deutschland - wie für die anderen EU-Ländern sowie die USA und Israel - waren und sind die despotischen arabischen Herrscher die G...[weiterlesen]
aixpaix.de: Mutmaßlichem WikiLeaks-Informanten droht Todesstrafe03.03.2011
Er steht im Verdacht, mehr als 250.000 geheime Depeschen des diplomatischen Dienstes der USA an WikiLeaks weitergegeben zu haben: Nun ist Bradley Manning in 22 weiteren Punkten angeklagt worden, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Am schwersten davon wiegt der Vorwurf der "Kollaboration mit dem Feind", berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf Militärquellen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm dabei die Todesstrafe.
Der Soldat wird beschuldigt, Geheimdienstinform...[weiterlesen]
Zivil-militärischer Medienkrieg17.02.2011
Die Bundeswehr treibt mit Hilfe von "Friedensforschern" und Sozialwissenschaftlern ihren "Medienkrieg um die öffentliche Meinung" voran. Ein aktuelles propagandistisches Mittel hierfür ist ein im Internet präsentierter "Reader Sicherheitspolitik", der "Meinungsführer" in der deutschen Gesellschaft ansprechen und für die Ziele der Bundeswehr gewinnen soll. In dem "Reader" finden sich nicht nur Analysen von Armeeangehörigen, sondern auch Beiträge von leitenden Mitarbeitern regierungsnaher Thinktan...[weiterlesen]
Grüne Friedensinitiative fordert NATO-Abzug bis zum afghanischen Unabhängigkeitstag (19.8.2011) 07.01.2011
Uli Cremer und Wilhelm Achelpöhler von der GRÜNEN FRIEDENSINITIATIVE haben ein neues Argumentationspapier zum Afghanistan-Krieg vorgelegt: „Afghanistankrieg: Das Kleingedruckte bei den Abzugsbekundungen“. Darin fordern sie den Abzug der NATO-Truppen bis zum afghanischen Unabhängigkeitstag am 19.August 2011.
In dem Papier heißt es: Die GRÜNEN täten „gut daran, dem Afghanistan-Krieg keine Laufzeitverlängerung bis 2014 zu gewähren. Außerdem sollte die Partei sich außerparlamentarisc...[weiterlesen]
Gedenken an die Opfer von Kundus12.11.2010
Für die Bundesregierung ist das Massaker kein Thema mehr
Von Monty Schädel (für ZivilCourage – Das Magazin für Pazifismus und Antimilitarismus – 4/2010)
Etwa einen Monat vor dem ersten Jahrestag des Massakers von Kundus vom 4. September 2009 informierte das deutsche Kriegsministerium darüber, dass es 430.000 US-Dollar „als freiwillige Unterstützungsleistung“ für die Opferfamilien auf eine afghanische Bank eingezahlt habe. Als „eine Geste der Aussöhnung“ und nicht als eine E...[weiterlesen]
Neuer KSK-Chef: künftig größere Rolle für Spezialkräfte30.09.2010
Das FAZ-Blog "Zur Sicherheit" berichtet, Heinz Josef Feldmann, Oberst i.G., künftig Brigadegeneral, übernehme zum 1. Oktober 2010 das Kommando über die Spezialkräfte der Bundeswehr. Feldmann erklärt im Interview, er glaube, dass "Spezialkräfte in Zukunft eine eher noch größere Rolle spielen werden, weil ich mir viele Szenare möglicher zukünftiger Einsätze vorstellen kann, die vielleicht eher von Spezialkräften, oder mit Unterstützung von Spezialkräften, durchgeführt" würden.
Das ...[weiterlesen]
Demokratisch unkontrollierbar - Die Aufklärung des Kundus-Massakers im Bundestag22.02.2010
Von Inge Höger für Zivilcourage 1/2010 -
Wer ist verantwortlich für das Blutbad, das in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2009 auf einer Sandbank im Kundus-Fluß stattfand? War es das Fehlverhalten einzelner Soldaten, oder trägt die damalige rot-schwarze Koalition die alleinige Verantwortung? Haben Verteidigungs- und Außenminister sowie die Kanzlerin sehr schnell gewusst, dass bei dem Bombardement zahlreiche Zivilisten ums Leben gekommen sind? Und haben sie dennoch bewusst die...[weiterlesen]
Evangelische Kirche bezieht Position und erzeugt Widerspruch08.01.2010
EKD, 01.01.2010 - Die Bischöfin Margot Käßmann - Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands - predigte am Heiligen Abend in Hannover und zu Neujahr in der Frauenkirche Dresden. Ihre Aussagen zum Krieg in Afghanistan scheuchen die Kriegstreiber in den Medien und der Politik auf. "Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden. ..." sagte sie zu Neujahr. Wa...[weiterlesen]
Gefährliche Gewässer21.10.2008
Das Europäische Parlament legitimiert heute den Einsatz von Kriegsschiffen gegen Piraten vor Somalias Küste. Selbstverständlich werden humanitäre Gründe für den militärischen Schutz wichtiger Handelswege vorgeschoben
Agenturmeldung vom 21. Oktober 2008: »Das Hörstück ›Die abenteuerliche Welt der Piraten‹ erhält in diesem Jahr den mit 5000 Euro dotierten Deutschen Kinderhörspielpreis. Bearbeiter und Regisseur Volker Präkelt male mit seinem Stück ›ein buntes Bild der abenteuerlichen...[weiterlesen]
Deutsche Kriegspolitik13.10.2008
Das Weißbuch der Bundeswehr vom Oktober 2006 spiegelt in erschreckender Weise den Grad der Militarisierung Deutschlands wieder und zeigt, wie weit die "Enttabuisierung des Militärischen" (Gerhard Schröder) inzwischen fortgeschritten ist. Die Informationstelle Militarisierung hat eine Auswahl ihrer Texte zu den zahlreichen Facetten der deutscher Kriegspolitik zusammengestellt.
Für einzelne Themenfelder wurden mittlerweile Sonderseiten eingerichtet, auf denen die aktuelleren Texte v...[weiterlesen]
Was wird für uns am Hindukusch verteidigt?06.06.2008
Deutsche Sicherheits- und Friedenspolitik auf dem Weg der Militarisierung?
An diesem Wochenende (07./08.Juni) findet in Hannover ein Afghanistankongress der Friedenswegung statt (),
am 3.6.2008 wurden Soldaten der Panzerbrigade 21 in den Afghanistan-Einsatz verabschiedet (der 250.000ste deutsch Soldat in einen Auslandseinsatz überhaupt wurde duch das Kriegsministerium verbreitet). Beide Aspekte - Militarisierung der deutschen Politik und Afghanistan - waren Thema einer Ein...[weiterlesen]
Verlängerung des KFOR-Mandats durch den Bundestag05.06.2008
Plenarrede von Norman Paech zur KFOR-Mandatsverlängerung
Herr Präsident! Meine lieben Kolleginnen und Kollegen! Die Linke wird der Mandatsverlängerung nicht zustimmen,
(Beifall bei der LINKEN)
und zwar aus ganz einfachen Gründen: Die UN-Sicherheitsratsresolution 1244 von 1999 taugt nicht mehr als Rechtsgrundlage für eine Verlängerung des Bundeswehreinsatzes. Die Umstände haben sich mit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Februar 200...[weiterlesen]
Die Bundeswehr hat Verstärkung für ihre Besatzungstruppen am Hindukusch auf den Weg gebracht: Mit großem Pomp führten Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und der Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan am Dienstag abend im nordrhein-westfälischen Lemgo einen öffentlichen Appell durch. Anlaß war die Entsendung von 200 Soldaten einer Schnellen Eingreiftruppe (Quick Reaction Force), die vor allem im deutsch besetzen Nordsektor Afghanistans zur Rebellenbekämpfung vorges...[weiterlesen]
Afghanistan-Krieg: Friedensbewegung ruft Soldaten zur Verweigerung auf13.05.2008
Friedensgruppen haben einen Appell an die Panzerbrigade 21 "Lipperland" aus Augustdorf (bei Detmold) gerichtet, den unmittelbar bevorstehenden Einsatz in Afghanistan zu verweigern. Die Panzerbrigade aus der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne soll auf Beschluss der Bundesregierung ab 1. Juli eine "Quick Reaction Force" (QRF) im Norden Afghanistans bilden, die der NATO auch zu offensiven Kampfeinsätzen zur Verfügung steht. Die Bundesregierung versucht unter Verweis auf diesen risikoreicheren Eins...[weiterlesen]
Antikriegsaktion am Münchner Rathaus - 5 nach 1207.05.2008
Aktionswoche gegen den Afghanistankrieg
Am heutigen Mittwoch, 7.5. 08, schmückten AktivistInnen der Münchner Friedensbewegung und der DFG-VK (pünktlich um 5 nach 12)
den Turm des Münchner Rathauses mit einem Transparent mit der Losung:
„8. Mai 1945 - Nie wieder Krieg! Raus aus Afghanistan!“
(daneben das eiserne Kreuz der Wehrmacht bzw. der Bundeswehr)
Thomas Rödl, Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegsdienstgegner...[weiterlesen]
Der BND hält Schritt02.05.2008
AFGHANISTAN*Schüsse auf den Präsidenten und ein Trojaner für den Minister
von Lutz Herden
Wenn eine Regierung die eigenen Streitkräfte an sich vorbei defilieren lässt, ist damit gemeinhin eine Demonstration der Stärke beabsichtigt. Präsident Karzai und sein Gefolge sind am 27. April in Kabul mit diesem Ansinnen grandios gescheitert und haben das Gegenteil bewirkt. Sie mussten einen peinlichen Offenbarungsleid leisten. Alle Welt konnte sich überzeugen, auf welch tönernen Füß...[weiterlesen]
Verhandeln statt schießen – Den Afghanistankrieg beenden! Friedensaktion vor Landesparteitag der NRW-SPD05.04.2008
Weitere Aktionen angekündigt
Mit einer Mahnwache vor dem Eingang zum Landesparteitag der NRW-SPD machte die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinige KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) heute auf die Mitverantwortung der Sozialdemokraten für den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und anderen Teilen der Welt aufmerksam. Vor dem Transparent “Stell Dir vor es ist Krieg – und Du bist dafür!?“ erwarteten Aktive der DFG-VK die Delegierten, überreichten ihnen “Argumente für eine St...[weiterlesen]
Verhandeln statt Schießen – Den Afghanistan-Krieg beenden!18.03.2008
Verhandeln statt Schießen – Den Afghanistan-Krieg beenden!
Stellungnahme des Bundesausschusses der DFG-VK vom 1.3.2008 zum Afghanistan-Krieg
In Afghanistan findet ein Krieg mit deutscher Beteiligung statt. Aus einem Einsatz zur Stabilisierung des Wiederaufbaus ist ein Krieg gegen aufständische Kämpfer geworden. Es droht ein langjähriger Krieg ohne Perspektive, mit der NATO und der Bundeswehr als Kriegsparteien.
Jeder Krieg ist ein Verbrechen an der Menschhe...[weiterlesen]
Petition: Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!14.03.2008
Die Organisationen der deutschen Friedensbewegung haben sich auch in diesem Jahr zu einer Petition an den Bundestag entschlossen. Unterstützen auch Sie die Petition mit ihrer Unterschrift oder dem Sammeln weiterer UnterstützerInnen. In der Gesamtheit der Aktionen gegen den Krieg, können wir im Herbst die Abgeordneten des Bundestags vielleicht auch so für eine Ablehnung der Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan gewinnen:
Die Petition:
Dem Frieden eine ...[weiterlesen]
Bundeswehr verletzt Parlamentsmandat - Rechtsbruch am Hindukusch: Aktuell 3744 deutsche Soldaten im Afghanistan-Krieg13.03.2008
Von Rüdiger Göbel
Während der Bundestag noch über eine personelle Ausweitung des Afghanistan-Mandats der Bundeswehr debattiert, werden am Hindukusch Fakten geschaffen. Nach junge Welt vorliegenden Informationen überschreitet die Bundeswehr in diesen Tagen bewußt die vom Parlament beschlossene Zahl der maximal in Afghanistan einzusetzenden Soldaten, und zwar deutlich. Laut Mandat des Bundestages dürfen derzeit maximal 3500 deutsche Soldaten gleichzeitig am Hindukusch stationiert se...[weiterlesen]
Mehr Heroin und mehr Taliban06.03.2008
Die Regierung von Hamid Karsai kontrolliert nur noch weniger als ein Drittel Afghanistans
Bericht von Anton Holberg in der jungen Welt vom 04.03.2008
Das US-Außenministerium ist besorgt. Die Produktion von Mohn, aus dem Opium und Heroin produziert werden, hat in Afghanistan im vergangenen Jahr den alten Rekord abermals geschlagen. Das State Departement behauptet, daß die Taliban aus diesem Geschäft das Geld für ihre Waffen erhalten. Vor über sieben Jahren, als die Taliban v...[weiterlesen]
Begleitung in den Krieg - Bundeswehr trainiert Minderjährige am Hindukusch. Deutsche Ausbildungsoffiziere bei Kampfeinsätzen in Südafghanistan25.02.2008
Beitrag von Knut Mellenthin in der jungen Welt
Bundeswehroffiziere »begleiten« von ihnen ausgebildete afghanische Einheiten bei Kampfeinsätzen im Süden und Südosten des Landes. Wenn die junge Welt vorliegenden Informationen stimmen, wäre es eine an der Öffentlichkeit und am Bundestag vorbeigesteuerte Geheimoperation, die dem offiziellen Mandat widerspricht. Die Quelle in Brüssel berichtet, daß einige der von deutschen Offizieren ausgebildeten Afghanen höchstens 16 Jahre alt sind....[weiterlesen]
Chronik: Schleichweg in den Afghanistan-Krieg25.02.2008
Dezember 2001: Der Bundestag beschließt, im Rahmen der ISAF (International Security Assistance Force) 1200 Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Sie sollen lediglich unterstützende Polizeiaufgaben »in Kabul und Umgebung« übernehmen. Die Hauptstadt gilt zu dieser Zeit als weitgehend friedlich.
Dezember 2002: Erhöhung der Obergrenze auf 2500 Mann.
Oktober 2003: Neben dem Einsatz »in Kabul und Umgebung« übernimmt die Bundeswehr die Verantwortung für die nordafghanisch...[weiterlesen]
Bundesregierung lügt und trickst sich immer tiefer hinein in den Afghanistankrieg30.01.2008
Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag
- Berlin will zusätzliche Kampftruppe nach Afghanistan schicken
- Keine Anforderung der NATO, sondern Angebot Berlins
- Bundesregierung lügt und trickst
- Entscheidung muss in den Bundestag
- Deutschland verstrickt sich immer tiefer in den Krieg
- Friedensbewegung: "Truppen raus aus Afghanistan!"
Zur Ankündigung des Bundesverteidigungsministers Franz Josef Jung, demnächst übe...[weiterlesen]
Terroristen isolieren statt bekämpfen!29.01.2008
Im Kampf gegen die Taliban versagt das Militär. Kriegsgegner Thomas Carl Schwoerer beschreibt Alternativen zum konventionellen Kampf und verweist auf ein historisches Vorbild.
Vor 60 Jahren, am 30. Januar 1948, starb der Mahatma Gandhi - erschossen in Neu-Delhi von dem Hindu-Fanatiker Nathuram Godse. Ausgerechnet der Mann, der Formen des gewaltlosen Widerstands entwickelte und ab 1920 letztlich erfolgreich gegen die britische Herrschaft in Indien umsetzte, kam durch ein terroristi...[weiterlesen]
IMI-Analyse 2008/001
Mit der geplanten Übernahme der Quick Reaction Forces verstrickt sich Deutschland immer tiefer in die Aufstandsbekämpfung am Hindukusch
von Jürgen Wagner
Während deutsche Politiker unermüdlich den Mythos aufrechterhalten, bei der in Afghanistan operierenden NATO-Truppe ISAF handele es sich um eine reine Friedens- und Stabilisierungsmission, wird immer deutlicher, dass die Entwicklung vor Ort sich in die genau entgegengeset...[weiterlesen]
NATO: Einsatz für Deutsche wird tödlich21.01.2008
Chef der Eingreiftruppe stimmt auf Einsatz ein
Berlin (dpa/ND). Die Deutschen müssen sich bei einem Bundeswehreinsatz der schnellen Eingreiftruppe in Nordafghanistan nach Ansicht der Führung des bisherigen norwegischen Kampfverbandes auf Tote einstellen. Die Soldaten seien darauf vorzubereiten, Krieg zu führen und das eigene Leben zu verlieren, sagte der Chef der Schnellen NATO-Eingreiftruppe, Rune Solberg, dem Berliner »Tagesspiegel«. Die Bundesregierung solle jetzt die Menschen ...[weiterlesen]
Hamburger Abendblatt: Im Minenfeld der Seele18.01.2008
1996 wurde Hauptmann Fritsche in Bosnien verletzt - der Fuss ist verheilt, das Trauma dauert an
Wie viele andere Kameraden auch führte Fritsche einsam seinen Kampf gegen Erinnerung und Selbstzweifel. Bis er im Bundeswehr-Krankenhaus Hamburg endlich Hilfe fand.
Von Miriam Opresnik
Hamburg - Irgendwann, als die Zeit gekommen war, holte Hauptmann Karl-Heinz Fritsche (51) seine Reisetasche aus dem Keller und packte. Ein paar Unterhosen, Socken, T-Shirts. ...[weiterlesen]
Soldaten fordern Strategiewechsel im Krieg in Afghanistan18.01.2008
Die Bundeswehr schlittert mit der NATO immer tiefer in den Krieg!
Afghanistan braucht eine Großoffensive des zivilen Aufbaus, Afghanistan braucht Ärzte und Lehrer und nicht mehr Soldaten!
Vertreter der Regierungskoalition reden schon vorab zustimmend den Einsatz eines Bundeswehr-Kampfverbandes im Norden Afghanistans geradezu herbei - ohne offizielle NATO-Anfrage! Die wird jetzt natürlich in voller Breite auf uns zukommen.
Die Bundesregierung und auch die NATO...[weiterlesen]
junge welt - Kämpfer für die Front17.01.2008
Bundeswehr bereitet sich auf weitere Ausweitung ihres Kriegseinsatzes in Afghanistan vor. Zusätzlich 250 Soldaten für »schnelle Eingreiftruppe«
Von Frank Brendle
Die deutschen Truppen in Afghanistan sollen um eine 250 Mann starke »schnelle Eingreiftruppe« erweitert werden. Das forderte der SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold in einem Gespräch mit der Passauer Neuen Presse (Mittwochausgabe). Das Verteidigungsministerium gab sich bedeckt, aber die seit Monaten in deutsch...[weiterlesen]
taz - Horst-Eberhard Richter über den Tod: 16.01.2008
Der große Mann der Friedensbewegung spricht über seinen Krieg. Wie er getötet hat. Und warum Verteidigungsminister Jung die Remilitarisierung Deutschlands betreibt und Bush seine Bomben nach Jesus benennt
Horst Eberhard Richter (84) ist Psychoanalytiker und Psychosomatiker. Er gilt als der "große alte Mann" der Friedensbewegung. Seit 1962 lebt und arbeitet der gebürtige Berliner und Fußballfan (Hertha BSC) in Gießen. Er baute das Psychosomatische Universitätszentrum auf, d...[weiterlesen]
junge Welt: Bier und Bomben09.01.2008
von Jürgen Elsässer
Was machen die derzeit über 3000 deutschen Soldaten in Afghanistan? Verteidigen Sie das Vaterland am Hindukusch? Glaubt man den Aussagen des Elitesoldaten Achim Wohlgethan, dann stehen sie vor allem in einem verzweifelten Abwehrkampf gegen den Teufel Alkohol. So sah das Militärlager Warehouse in Kabul nach einem Angriff desselben in der Nacht des 1. Mai 2002 aus wie »nach einem Artillerieschlag«, berichtet der Fallschirmjäger in seinem Buch »Endstation Kabul«, ...[weiterlesen]
Afghanistan - Bundeswehr operierte auch ohne Mandat09.01.2008
Süddeutsche Zeitung Ein ehemaliger Elite-Soldat der Bundeswehr erhebt schwere Vorwürfe gegen das Verhalten der Soldaten in Afghanistan: Sie sollen außerhalb des Mandatsgebietes gearbeitet haben. Auch von Sicherheitsmängeln im Camp Warehouse ist die Rede.
Mehrere Bundeswehrsoldaten sollen 2002 in Afghanistan mit Wissen ihrer Vorgesetzten außerhalb des vorgeschriebenen Mandatsgebietes operiert und damit gegen Vorgaben des Bundestages verstoßen haben.
Laut einem Vorabb...[weiterlesen]
Jürgen Rose: Dienst an der Waffe, statt am Menschen07.01.2008
DER FALL CHRISTIANE ERNST-ZETTL
Bruch der Genfer Konventionen am Hindukusch - eine gemaßregelte Sanitätssoldatin bleibt ohne gerichtlichen Beistand
Am 21. Dezember hat der US-Sanitätsgefreite Agustín Aguayo den mit 5.000 Euro dotierten Stuttgarter Friedenspreis erhalten. Ausgezeichnet wurde der 35-Jährige, weil er es vorzog, auf sein Gewissen zu hören und dafür von der Militärjustiz seines Landes wegen Desertion verurteilt zu werden, statt weiter einem Einsatzbefehl im völk...[weiterlesen]
Kriegseinsatz: Wiedervorlage 200819.12.2007
Martin Singe (Komitee für Grundrechte und Demokratie) im Friedensforum 2007-5
Im Blickpunkt
Am 15. November 2007 hat der Bundestag mit 414 Ja- und 145 Nein-Stimmen dem Antrag der Bundesregierung zugestimmt, den OEF-Krieg in Afghanistan erneut um ein Jahr zu verlängern. Bereits im Oktober wurde das ISAF-Mandat, dem das Tornado-Mandat zugeordnet worden war, verlängert. 2001 hatte der Bundestag erstmals dem Antiterror-Kriegseinsatz der Bundeswehr zugestimmt, der damals...[weiterlesen]
Afghanistan: Ein Kriegsmandat außer Kontrolle19.12.2007
Knut Mellenthin
Am 12. Oktober hat der deutsche Bundestag mit der erwarteten großen Mehrheit das Mandat für die deutsche Beteiligung an der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan (ISAF) um ein weiteres Jahr verlängert. Teil des Mandats ist jetzt auch der vom Bundestag am 9. März gesondert gebilligte Einsatz von sechs Tornado-RECCE-Aufklärungsflugzeugen. Wegen der Zusammenziehung beider Mandate hatte es bei den Grünen einen Sonderparteitag gegeben, der die A...[weiterlesen]
Bundeswehr hart am Rande des Mandats09.11.2007
Artikel von THOMAS KRÖTER in der Frankfurter Rundschau
Berlin. "Die konkrete Gefahr durch fanatisierte Islamisten ist nicht gebannt": Mit dieser ernsten Diagnose hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Donnerstag im Bundestag für die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der Operation Enduring Freedom gegen den Terrorismus geworben. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) meinte, der umstrittene Einsatz und der im Parlament mit breiter Mehrheit gebilligte Stabil...[weiterlesen]
Die Zeit eilt! - OEF-Einsatz vor der Abstimmung!08.11.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde
liebe UnterstützerInnen der Kampagne "Schritte zur Abrüstung",
Jetzt ist es amtlich: Der Bundestag stimmt am 15. November über das umstrittene Mandat "Operation Enduring Freedom" (OEF) ab, bei dem auch erneut deutsche Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte in Afghanistan eingesetzt werden können und deutsche Kriegsschiffe am Horn von Afrika kre...[weiterlesen]
Kein Krieg in Afghanistan - 01.11.2007
Die Bundesregierung will im November im Bundestag über die weitere Beteiligung an Operation Enduring Freedom (OEF) abstimmen lassen. Zahlreicher Protest sollte dieses begleiten.
Der Bundestag stimmt Mitte November über das umstrittene Mandat Operation Enduring Freedom (OEF) ab, bei dem auch erneut deutsche Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte in Afghanistan eingesetzt werden können.
Seit sechs Jahren unterstützt die Bundesrepublik Deutschland diesen in der Öff...[weiterlesen]
Offener Brief an die Delegierten des SPD-Bundesparteitages22.10.2007
VertreterInnen der deutschen Friedensbewegung wollen mit einem Brief an die Delegierten des SPD-Bundesparteitages deren Abstimmung über die Verlängerung des OEF-Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan beeinflussen.
Kampagne „Bundeswehr raus aus Afghanistan“
Aachen, Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Kassel, Waren
22. Oktober 2007
An die Delegierten
des SPD-Bundesparteitags
in Hamburg vom 26.-28. 10. 2007
Afghanistan - die deutsche Rolle11.10.2007
Informationen zu den anstehenden Mandatsverlängerungen
von Claudia Haydt / Christoph Marischka / Jürgen Wagner
in IMI-Analyse 2007/029b in der aktualisierte Fassung vom 25.9.2007
Am 12. Oktober wird der Bundestag aller Voraussicht nach trotz der dramatischen Eskalation, die derzeit im Land stattfindet, die Fortsetzung des deutschen Beitrags zur NATO-Kampftruppe in Afghanistan beschließen (über die Beteiligung an der US-geführten OEF soll im November entschi...[weiterlesen]
Mehr als 48.000 Unterstützen Forderung:- Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan 10.10.2007
Deutsche Friedensgesellschaft-
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Bundesgeschäftsführer
Letztlich mehr als 48.000 Unterschriften unter den Text einer Petition gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes haben Aktive der Friedensbewegung am Mittwochnachmittag an die Vorsitzende des Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages Kersten Naumann übergeben.
“Sagen Sie NEIN zur Verlängerung des Mandates der Bundeswehr für einen Krieg in A...[weiterlesen]
Mehr als 30.000 Unterstützer unterzeichnen Petition07.10.2007
- Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan
- Pressegespräch am Mittwoch, 11:00 Uhr
Zwei Tage vor der Abstimmung im Bundestag über ein Verlängerung des Bundeswehr-ISAF- und -"Tornado"-Einsatzes im Bundestag, übergibt das Bündnis gegen den Krieg in Afghanistan mehr als 30.000 Unterschriften unter eine Petition.
“Sagen Sie NEIN zur Verlängerung des Mandates der Bundeswehr für einen Krieg in Afghanistan im Herbst 2007. (…) Respektieren Sie das Friedensgeb...[weiterlesen]
Weltweit – Kriege, Terror und Militäreinsätze30.09.2007
Resolution zum 16. Bundeskongress der
Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
vom 28. bis 30. September 2007 in Schweinfurt
Weltweit – Kriege, Terror und Militäreinsätze
Vor mehr als sechzig Jahren wurde der Zweite Weltkrieg beendet, seither finden in weiten Teilen der Welt immer neue kriegerische Auseinandersetzungen statt. Anfang der Neunziger Jahre bot sich mit der Auflösung des Warschauer Vertrags, der ...[weiterlesen]
Frieden für Afghanistan – keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!11.09.2007
Friedensdemonstration am 15. September 2007 in Berlin
Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ruft die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zur aktiven Beteiligung an der Demonstration der Friedensbewegung am 15. September 2007 in Berlin auf. Die DFG-VK spricht sich mit ihrer Beteiligung an der Protestaktion gegen die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr durch den Deutschen Bundestag und für den Rückzug der Truppen aus.
Die NATO in Afghanistan18.12.2006
Vom Nation Building zur globalen Aufstandsbekämpfung
Als die NATO im August 2003 das Kommando über die International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan übernahm, warnte die Friedens- und Antikriegsbewegung, dass die Allianz - und damit auch Deutschland - dort in einen umfassenden Guerillakrieg verwickelt werden würde. Und tatsächlich hat sich der Einsatz, der formal als "Stabilitätsexport" zur "Friedenssicherung" begann, inzwischen zu einer "aggressiven Aufstandsbekäm...[weiterlesen]
Kongo: Im Herzen Afrikas und im Zentrum europäischer Interessen25.08.2006
POSITIONENPAPIER 2 der Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung (August 2006) von Ralf Siemens
Im Inhalt: Es war nicht einfach, den Kongo-Einsatz in Deutschland durchzudrücken. Bataillone von „Experten“ meldeten sich zu Wort: Die Bundeswehr habe für Afrika-Einsätze nicht die notwendige Ausrüstung, man dürfe sie nicht überfordern, und der Bundeswehrsoldat sei nicht für den afrikanischen Kriegsschauplatz ausgebildet. Selbst in führenden Tageszeitungen wurde unterschlagen, dass der erste...[weiterlesen]
Bundeswehr in alle Welt12.12.2001
Artikel von Rudi Friedrich in der graswurzelrevolution: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Am 16.11.2001 beschloss die rot-grüne Koalition im Bundestag den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und den Einsatz der Marine im arabischen Golf.
Der Bundesregierung ist es damit gelungen, innenpolitisch den Rollenwechsel vom weitgehend passiven Kriegsverbündeten der USA zum aktiven Kriegsteilnehmer zu vollziehen. Währenddessen setzt Innenminister Schily ein "Sicherheitspaket" nach d...[weiterlesen]
Aktuelles zum Thema
23.01.2012: - EU verhängt totales Öl-Embargo gegen Iran
- Ein Beitrag zur Konflikteskalation
- Friedensratschlag: Es gibt Alternativen zum Kriegskurs
Kassel - Mit Sorge reagiert der Bundesausschuss Friedensratschlag auf den Beschluss der EU vom Montag, Öl-Lieferungen aus d... [weiterlesen]