Die Bundeswehr hat sich nahezu reibungslos von „Verteidigungs -” zu "Einsatzstreitkräften” gewandelt. Die deutsche Armee führt wieder weltweit Krieg! Der internationale Terrorismus lässt sich aber nicht mit Krieg bekämpfen, statt dessen wird er noch angeheizt. Wir fordern deshalb alle Einsätze von Soldaten zu beenden. Hier einige Informationen zu diesem von uns bearbeiteten Thema, weiteres auf unserer Kampagnenseite Auslandseinsätze beenden oder Afghanistankampagne

Demokratisch unkontrollierbar - Die Aufklärung des Kundus-Massakers im Bundestag22.02.2010

Inge Höger

Von Inge Höger für Zivilcourage 1/2010 -

Wer ist verantwortlich für das Blutbad, das in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2009 auf einer Sandbank im Kundus-Fluß stattfand? War es das Fehlverhalten einzelner Soldaten, oder trägt die damalige rot-schwarze Koalition die alleinige Verantwortung? Haben Verteidigungs- und Außenminister sowie die Kanzlerin sehr schnell gewusst, dass bei dem Bombardement zahlreiche Zivilisten ums Leben gekommen sind? Und haben sie dennoch bewusst die...[weiterlesen]

Evangelische Kirche bezieht Position und erzeugt Widerspruch08.01.2010

Evangelische Kirche Deutschlands

EKD, 01.01.2010 - Die Bischöfin Margot Käßmann - Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands - predigte am Heiligen Abend in Hannover und zu Neujahr in der Frauenkirche Dresden. Ihre Aussagen zum Krieg in Afghanistan scheuchen die Kriegstreiber in den Medien und der Politik auf. "Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden. ..." sagte sie zu Neujahr. Wa...[weiterlesen]

Gefährliche Gewässer21.10.2008

Korvette Braunschweig - Die Neue Kriegsschiffgeneration der Deutschen Marine - Foto: M.Schädel

Das Europäische Parlament legitimiert heute den Einsatz von Kriegsschiffen gegen Piraten vor Somalias Küste. Selbstverständlich werden humanitäre Gründe für den militärischen Schutz wichtiger Handelswege vorgeschoben

Agenturmeldung vom 21. Oktober 2008: »Das Hörstück ›Die abenteuerliche Welt der Piraten‹ erhält in diesem Jahr den mit 5000 Euro dotierten Deutschen Kinderhörspielpreis. Bearbeiter und Regisseur Volker Präkelt male mit seinem Stück ›ein buntes Bild der abenteuerlichen...[weiterlesen]

Deutsche Kriegspolitik13.10.2008

http://www.imi-online.de

Das Weißbuch der Bundeswehr vom Oktober 2006 spiegelt in erschreckender Weise den Grad der Militarisierung Deutschlands wieder und zeigt, wie weit die "Enttabuisierung des Militärischen" (Gerhard Schröder) inzwischen fortgeschritten ist. Die Informationstelle Militarisierung hat eine Auswahl ihrer Texte zu den zahlreichen Facetten der deutscher Kriegspolitik zusammengestellt.

Für einzelne Themenfelder wurden mittlerweile Sonderseiten eingerichtet, auf denen die aktuelleren Texte v...[weiterlesen]

Was wird für uns am Hindukusch verteidigt?06.06.2008

http://www.versoehnungsbund.de

Deutsche Sicherheits- und Friedenspolitik auf dem Weg der Militarisierung?

An diesem Wochenende (07./08.Juni) findet in Hannover ein Afghanistankongress der Friedenswegung statt (),
am 3.6.2008 wurden Soldaten der Panzerbrigade 21 in den Afghanistan-Einsatz verabschiedet (der 250.000ste deutsch Soldat in einen Auslandseinsatz überhaupt wurde duch das Kriegsministerium verbreitet). Beide Aspekte - Militarisierung der deutschen Politik und Afghanistan - waren Thema einer Ein...[weiterlesen]

Verlängerung des KFOR-Mandats durch den Bundestag05.06.2008

http://www.linksfraktion.de

Plenarrede von Norman Paech zur KFOR-Mandatsverlängerung

Herr Präsident! Meine lieben Kolleginnen und Kollegen! Die Linke wird der Mandatsverlängerung nicht zustimmen,

(Beifall bei der LINKEN)

und zwar aus ganz einfachen Gründen: Die UN-Sicherheitsratsresolution 1244 von 1999 taugt nicht mehr als Rechtsgrundlage für eine Verlängerung des Bundeswehreinsatzes. Die Umstände haben sich mit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Februar 200...[weiterlesen]

Auf in den Kampf04.06.2008

www.jungewelt.de

Die Bundeswehr hat Verstärkung für ihre Besatzungstruppen am Hindukusch auf den Weg gebracht: Mit großem Pomp führten Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und der Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan am Dienstag abend im nordrhein-westfälischen Lemgo einen öffentlichen Appell durch. Anlaß war die Entsendung von 200 Soldaten einer Schnellen Eingreiftruppe (Quick Reaction Force), die vor allem im deutsch besetzen Nordsektor Afghanistans zur Rebellenbekämpfung vorges...[weiterlesen]

Afghanistan-Krieg: Friedensbewegung ruft Soldaten zur Verweigerung auf13.05.2008

zerbrochenes Gewehr - http://www.dfg-vk.de

Friedensgruppen haben einen Appell an die Panzerbrigade 21 "Lipperland" aus Augustdorf (bei Detmold) gerichtet, den unmittelbar bevorstehenden Einsatz in Afghanistan zu verweigern. Die Panzerbrigade aus der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne soll auf Beschluss der Bundesregierung ab 1. Juli eine "Quick Reaction Force" (QRF) im Norden Afghanistans bilden, die der NATO auch zu offensiven Kampfeinsätzen zur Verfügung steht. Die Bundesregierung versucht unter Verweis auf diesen risikoreicheren Eins...[weiterlesen]

Antikriegsaktion am Münchner Rathaus - 5 nach 1207.05.2008

Aktion der DFG-VK am 07.Mai 2008 auf dem Münchner Rathaus

Aktionswoche gegen den Afghanistankrieg

Am heutigen Mittwoch, 7.5. 08, schmückten AktivistInnen der Münchner Friedensbewegung und der DFG-VK (pünktlich um 5 nach 12)
den Turm des Münchner Rathauses mit einem Transparent mit der Losung:

„8. Mai 1945 - Nie wieder Krieg! Raus aus Afghanistan!“
(daneben das eiserne Kreuz der Wehrmacht bzw. der Bundeswehr)

Thomas Rödl, Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegsdienstgegner...[weiterlesen]

Der BND hält Schritt02.05.2008

www.freitag.de

AFGHANISTAN*Schüsse auf den Präsidenten und ein Trojaner für den Minister
von Lutz Herden

Wenn eine Regierung die eigenen Streitkräfte an sich vorbei defilieren lässt, ist damit gemeinhin eine Demonstration der Stärke beabsichtigt. Präsident Karzai und sein Gefolge sind am 27. April in Kabul mit diesem Ansinnen grandios gescheitert und haben das Gegenteil bewirkt. Sie mussten einen peinlichen Offenbarungsleid leisten. Alle Welt konnte sich überzeugen, auf welch tönernen Füß...[weiterlesen]

Verhandeln statt schießen – Den Afghanistankrieg beenden! Friedensaktion vor Landesparteitag der NRW-SPD05.04.2008

Verhandeln statt schießen - Banner

Weitere Aktionen angekündigt

Mit einer Mahnwache vor dem Eingang zum Landesparteitag der NRW-SPD machte die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinige KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) heute auf die Mitverantwortung der Sozialdemokraten für den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und anderen Teilen der Welt aufmerksam. Vor dem Transparent “Stell Dir vor es ist Krieg – und Du bist dafür!?“ erwarteten Aktive der DFG-VK die Delegierten, überreichten ihnen “Argumente für eine St...[weiterlesen]

Verhandeln statt Schießen – Den Afghanistan-Krieg beenden!18.03.2008

NO WAR

Verhandeln statt Schießen – Den Afghanistan-Krieg beenden!
Stellungnahme des Bundesausschusses der DFG-VK vom 1.3.2008 zum Afghanistan-Krieg

In Afghanistan findet ein Krieg mit deutscher Beteiligung statt. Aus einem Einsatz zur Stabilisierung des Wiederaufbaus ist ein Krieg gegen aufständische Kämpfer geworden. Es droht ein langjähriger Krieg ohne Perspektive, mit der NATO und der Bundeswehr als Kriegsparteien.

Jeder Krieg ist ein Verbrechen an der Menschhe...[weiterlesen]

Petition: Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!14.03.2008

http://www.afghanistankampagne.de

Die Organisationen der deutschen Friedensbewegung haben sich auch in diesem Jahr zu einer Petition an den Bundestag entschlossen. Unterstützen auch Sie die Petition mit ihrer Unterschrift oder dem Sammeln weiterer UnterstützerInnen. In der Gesamtheit der Aktionen gegen den Krieg, können wir im Herbst die Abgeordneten des Bundestags vielleicht auch so für eine Ablehnung der Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan gewinnen:

Die Petition:

Dem Frieden eine ...[weiterlesen]

Bundeswehr verletzt Parlamentsmandat - Rechtsbruch am Hindukusch: Aktuell 3744 deutsche Soldaten im Afghanistan-Krieg13.03.2008

www.jungewelt.de

Von Rüdiger Göbel

Während der Bundestag noch über eine personelle Ausweitung des Afghanistan-Mandats der Bundeswehr debattiert, werden am Hindukusch Fakten geschaffen. Nach junge Welt vorliegenden Informationen überschreitet die Bundeswehr in diesen Tagen bewußt die vom Parlament beschlossene Zahl der maximal in Afghanistan einzusetzenden Soldaten, und zwar deutlich. Laut Mandat des Bundestages dürfen derzeit maximal 3500 deutsche Soldaten gleichzeitig am Hindukusch stationiert se...[weiterlesen]

Mehr Heroin und mehr Taliban06.03.2008

Karte Afghanistan

Die Regierung von Hamid Karsai kontrolliert nur noch weniger als ein Drittel Afghanistans
Bericht von Anton Holberg in der jungen Welt vom 04.03.2008

Das US-Außenministerium ist besorgt. Die Produktion von Mohn, aus dem Opium und Heroin produziert werden, hat in Afghanistan im vergangenen Jahr den alten Rekord abermals geschlagen. Das State Departement behauptet, daß die Taliban aus diesem Geschäft das Geld für ihre Waffen erhalten. Vor über sieben Jahren, als die Taliban v...[weiterlesen]

Begleitung in den Krieg - Bundeswehr trainiert Minderjährige am Hindukusch. Deutsche Ausbildungsoffiziere bei Kampfeinsätzen in Südafghanistan25.02.2008

www.jungewelt.de

Beitrag von Knut Mellenthin in der jungen Welt

Bundeswehroffiziere »begleiten« von ihnen ausgebildete afghanische Einheiten bei Kampfeinsätzen im Süden und Südosten des Landes. Wenn die junge Welt vorliegenden Informationen stimmen, wäre es eine an der Öffentlichkeit und am Bundestag vorbeigesteuerte Geheimoperation, die dem offiziellen Mandat widerspricht. Die Quelle in Brüssel berichtet, daß einige der von deutschen Offizieren ausgebildeten Afghanen höchstens 16 Jahre alt sind....[weiterlesen]

Chronik: Schleichweg in den Afghanistan-Krieg25.02.2008

zerbrochenes Gewehr - http://www.dfg-vk.de

Dezember 2001: Der Bundestag beschließt, im Rahmen der ISAF (International Security Assistance Force) 1200 Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Sie sollen lediglich unterstützende Polizeiaufgaben »in Kabul und Umgebung« übernehmen. Die Hauptstadt gilt zu dieser Zeit als weitgehend friedlich.

Dezember 2002: Erhöhung der Obergrenze auf 2500 Mann.

Oktober 2003: Neben dem Einsatz »in Kabul und Umgebung« übernimmt die Bundeswehr die Verantwortung für die nordafghanisch...[weiterlesen]

Bundesregierung lügt und trickst sich immer tiefer hinein in den Afghanistankrieg30.01.2008

www.friedensratschlag.de

Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag

- Berlin will zusätzliche Kampftruppe nach Afghanistan schicken
- Keine Anforderung der NATO, sondern Angebot Berlins
- Bundesregierung lügt und trickst
- Entscheidung muss in den Bundestag
- Deutschland verstrickt sich immer tiefer in den Krieg
- Friedensbewegung: "Truppen raus aus Afghanistan!"

Zur Ankündigung des Bundesverteidigungsministers Franz Josef Jung, demnächst übe...[weiterlesen]

Terroristen isolieren statt bekämpfen!29.01.2008

http://www.netzeitung.de

Im Kampf gegen die Taliban versagt das Militär. Kriegsgegner Thomas Carl Schwoerer beschreibt Alternativen zum konventionellen Kampf und verweist auf ein historisches Vorbild.

Vor 60 Jahren, am 30. Januar 1948, starb der Mahatma Gandhi - erschossen in Neu-Delhi von dem Hindu-Fanatiker Nathuram Godse. Ausgerechnet der Mann, der Formen des gewaltlosen Widerstands entwickelte und ab 1920 letztlich erfolgreich gegen die britische Herrschaft in Indien umsetzte, kam durch ein terroristi...[weiterlesen]

Afghanistan: 25.01.2008

http://www.imi-online.de

IMI-Analyse 2008/001

Mit der geplanten Übernahme der Quick Reaction Forces verstrickt sich Deutschland immer tiefer in die Aufstandsbekämpfung am Hindukusch


von Jürgen Wagner

Während deutsche Politiker unermüdlich den Mythos aufrechterhalten, bei der in Afghanistan operierenden NATO-Truppe ISAF handele es sich um eine reine Friedens- und Stabilisierungsmission, wird immer deutlicher, dass die Entwicklung vor Ort sich in die genau entgegengeset...[weiterlesen]

NATO: Einsatz für Deutsche wird tödlich21.01.2008

www.nd-online.de

Chef der Eingreiftruppe stimmt auf Einsatz ein

Berlin (dpa/ND). Die Deutschen müssen sich bei einem Bundeswehreinsatz der schnellen Eingreiftruppe in Nordafghanistan nach Ansicht der Führung des bisherigen norwegischen Kampfverbandes auf Tote einstellen. Die Soldaten seien darauf vorzubereiten, Krieg zu führen und das eigene Leben zu verlieren, sagte der Chef der Schnellen NATO-Eingreiftruppe, Rune Solberg, dem Berliner »Tagesspiegel«. Die Bundesregierung solle jetzt die Menschen ...[weiterlesen]

Hamburger Abendblatt: Im Minenfeld der Seele18.01.2008

Hamburger Abendblatt - www.abendblatt.de

1996 wurde Hauptmann Fritsche in Bosnien verletzt - der Fuss ist verheilt, das Trauma dauert an
Wie viele andere Kameraden auch führte Fritsche einsam seinen Kampf gegen Erinnerung und Selbstzweifel. Bis er im Bundeswehr-Krankenhaus Hamburg endlich Hilfe fand.


Von Miriam Opresnik

Hamburg - Irgendwann, als die Zeit gekommen war, holte Hauptmann Karl-Heinz Fritsche (51) seine Reisetasche aus dem Keller und packte. Ein paar Unterhosen, Socken, T-Shirts. ...[weiterlesen]

Soldaten fordern Strategiewechsel im Krieg in Afghanistan18.01.2008

http://www.darmstaedter-signal.de

Die Bundeswehr schlittert mit der NATO immer tiefer in den Krieg!
Afghanistan braucht eine Großoffensive des zivilen Aufbaus, Afghanistan braucht Ärzte und Lehrer und nicht mehr Soldaten!

Vertreter der Regierungskoalition reden schon vorab zustimmend den Einsatz eines Bundeswehr-Kampfverbandes im Norden Afghanistans geradezu herbei - ohne offizielle NATO-Anfrage! Die wird jetzt natürlich in voller Breite auf uns zukommen.

Die Bundesregierung und auch die NATO...[weiterlesen]

junge welt - Kämpfer für die Front17.01.2008

www.jungewelt.de

Bundeswehr bereitet sich auf weitere Ausweitung ihres Kriegseinsatzes in Afghanistan vor. Zusätzlich 250 Soldaten für »schnelle Eingreiftruppe«
Von Frank Brendle

Die deutschen Truppen in Afghanistan sollen um eine 250 Mann starke »schnelle Eingreiftruppe« erweitert werden. Das forderte der SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold in einem Gespräch mit der Passauer Neuen Presse (Mittwochausgabe). Das Verteidigungsministerium gab sich bedeckt, aber die seit Monaten in deutsch...[weiterlesen]

taz - Horst-Eberhard Richter über den Tod: 16.01.2008

die tageszeitung - www.taz.de

Der große Mann der Friedensbewegung spricht über seinen Krieg. Wie er getötet hat. Und warum Verteidigungsminister Jung die Remilitarisierung Deutschlands betreibt und Bush seine Bomben nach Jesus benennt


Horst Eberhard Richter (84) ist Psychoanalytiker und Psychosomatiker. Er gilt als der "große alte Mann" der Friedensbewegung. Seit 1962 lebt und arbeitet der gebürtige Berliner und Fußballfan (Hertha BSC) in Gießen. Er baute das Psychosomatische Universitätszentrum auf, d...[weiterlesen]

junge Welt: Bier und Bomben09.01.2008

www.jungewelt.de

von Jürgen Elsässer

Was machen die derzeit über 3000 deutschen Soldaten in Afghanistan? Verteidigen Sie das Vaterland am Hindukusch? Glaubt man den Aussagen des Elitesoldaten Achim Wohlgethan, dann stehen sie vor allem in einem verzweifelten Abwehrkampf gegen den Teufel Alkohol. So sah das Militärlager Warehouse in Kabul nach einem Angriff desselben in der Nacht des 1. Mai 2002 aus wie »nach einem Artillerieschlag«, berichtet der Fallschirmjäger in seinem Buch »Endstation Kabul«, ...[weiterlesen]

Afghanistan - Bundeswehr operierte auch ohne Mandat09.01.2008

Karte Afghanistan

Süddeutsche Zeitung Ein ehemaliger Elite-Soldat der Bundeswehr erhebt schwere Vorwürfe gegen das Verhalten der Soldaten in Afghanistan: Sie sollen außerhalb des Mandatsgebietes gearbeitet haben. Auch von Sicherheitsmängeln im Camp Warehouse ist die Rede.

Mehrere Bundeswehrsoldaten sollen 2002 in Afghanistan mit Wissen ihrer Vorgesetzten außerhalb des vorgeschriebenen Mandatsgebietes operiert und damit gegen Vorgaben des Bundestages verstoßen haben.

Laut einem Vorabb...[weiterlesen]

Jürgen Rose: Dienst an der Waffe, statt am Menschen07.01.2008

www.freitag.de

DER FALL CHRISTIANE ERNST-ZETTL
Bruch der Genfer Konventionen am Hindukusch - eine gemaßregelte Sanitätssoldatin bleibt ohne gerichtlichen Beistand

Am 21. Dezember hat der US-Sanitätsgefreite Agustín Aguayo den mit 5.000 Euro dotierten Stuttgarter Friedenspreis erhalten. Ausgezeichnet wurde der 35-Jährige, weil er es vorzog, auf sein Gewissen zu hören und dafür von der Militärjustiz seines Landes wegen Desertion verurteilt zu werden, statt weiter einem Einsatzbefehl im völk...[weiterlesen]

Kriegseinsatz: Wiedervorlage 200819.12.2007

www.koop-frieden.de

Martin Singe (Komitee für Grundrechte und Demokratie) im Friedensforum 2007-5

Im Blickpunkt

Am 15. November 2007 hat der Bundestag mit 414 Ja- und 145 Nein-Stimmen dem Antrag der Bundesregierung zugestimmt, den OEF-Krieg in Afghanistan erneut um ein Jahr zu verlängern. Bereits im Oktober wurde das ISAF-Mandat, dem das Tornado-Mandat zugeordnet worden war, verlängert. 2001 hatte der Bundestag erstmals dem Antiterror-Kriegseinsatz der Bundeswehr zugestimmt, der damals...[weiterlesen]

Afghanistan: Ein Kriegsmandat außer Kontrolle19.12.2007

NO WAR

Knut Mellenthin

Am 12. Oktober hat der deutsche Bundestag mit der erwarteten großen Mehrheit das Mandat für die deutsche Beteiligung an der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan (ISAF) um ein weiteres Jahr verlängert. Teil des Mandats ist jetzt auch der vom Bundestag am 9. März gesondert gebilligte Einsatz von sechs Tornado-RECCE-Aufklärungsflugzeugen. Wegen der Zusammenziehung beider Mandate hatte es bei den Grünen einen Sonderparteitag gegeben, der die A...[weiterlesen]

Bundeswehr hart am Rande des Mandats09.11.2007

Karte Afghanistan

Artikel von THOMAS KRÖTER in der Frankfurter Rundschau

Berlin. "Die konkrete Gefahr durch fanatisierte Islamisten ist nicht gebannt": Mit dieser ernsten Diagnose hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Donnerstag im Bundestag für die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der Operation Enduring Freedom gegen den Terrorismus geworben. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) meinte, der umstrittene Einsatz und der im Parlament mit breiter Mehrheit gebilligte Stabil...[weiterlesen]

Die Zeit eilt! - OEF-Einsatz vor der Abstimmung!08.11.2007

Schritte zur Abrüstung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde
liebe UnterstützerInnen der Kampagne "Schritte zur Abrüstung",

Jetzt ist es amtlich: Der Bundestag stimmt am 15. November über das umstrittene Mandat "Operation Enduring Freedom" (OEF) ab, bei dem auch erneut deutsche Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte in Afghanistan eingesetzt werden können und deutsche Kriegsschiffe am Horn von Afrika kre...[weiterlesen]

Kein Krieg in Afghanistan - 01.11.2007

Schritte zur Abrüstung


Die Bundesregierung will im November im Bundestag über die weitere Beteiligung an Operation Enduring Freedom (OEF) abstimmen lassen. Zahlreicher Protest sollte dieses begleiten.
Der Bundestag stimmt Mitte November über das umstrittene Mandat Operation Enduring Freedom (OEF) ab, bei dem auch erneut deutsche Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte in Afghanistan eingesetzt werden können.

Seit sechs Jahren unterstützt die Bundesrepublik Deutschland diesen in der Öff...[weiterlesen]

Offener Brief an die Delegierten des SPD-Bundesparteitages22.10.2007

http://www.unitedforpeace.org/

VertreterInnen der deutschen Friedensbewegung wollen mit einem Brief an die Delegierten des SPD-Bundesparteitages deren Abstimmung über die Verlängerung des OEF-Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan beeinflussen.


Kampagne „Bundeswehr raus aus Afghanistan“
Aachen, Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Kassel, Waren
22. Oktober 2007



An die Delegierten
des SPD-Bundesparteitags
in Hamburg vom 26.-28. 10. 2007
[weiterlesen]

Afghanistan - die deutsche Rolle11.10.2007

Bundeswehr ist wer

Informationen zu den anstehenden Mandatsverlängerungen
von Claudia Haydt / Christoph Marischka / Jürgen Wagner

in IMI-Analyse 2007/029b in der aktualisierte Fassung vom 25.9.2007

Am 12. Oktober wird der Bundestag aller Voraussicht nach trotz der dramatischen Eskalation, die derzeit im Land stattfindet, die Fortsetzung des deutschen Beitrags zur NATO-Kampftruppe in Afghanistan beschließen (über die Beteiligung an der US-geführten OEF soll im November entschi...[weiterlesen]

Mehr als 48.000 Unterstützen Forderung:- Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan 10.10.2007

Auslandseinsätze beenden

Deutsche Friedensgesellschaft-
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Bundesgeschäftsführer


Letztlich mehr als 48.000 Unterschriften unter den Text einer Petition gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes haben Aktive der Friedensbewegung am Mittwochnachmittag an die Vorsitzende des Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages Kersten Naumann übergeben.

“Sagen Sie NEIN zur Verlängerung des Mandates der Bundeswehr für einen Krieg in A...[weiterlesen]

Mehr als 30.000 Unterstützer unterzeichnen Petition07.10.2007

zerbrochenes Gewehr - http://www.dfg-vk.de

- Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan
- Pressegespräch am Mittwoch, 11:00 Uhr

Zwei Tage vor der Abstimmung im Bundestag über ein Verlängerung des Bundeswehr-ISAF- und -"Tornado"-Einsatzes im Bundestag, übergibt das Bündnis gegen den Krieg in Afghanistan mehr als 30.000 Unterschriften unter eine Petition.


“Sagen Sie NEIN zur Verlängerung des Mandates der Bundeswehr für einen Krieg in Afghanistan im Herbst 2007. (…) Respektieren Sie das Friedensgeb...[weiterlesen]

Weltweit – Kriege, Terror und Militäreinsätze30.09.2007

DGB Schweinfurt atomwaffenfreie Zone

Resolution zum 16. Bundeskongress der
Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
vom 28. bis 30. September 2007 in Schweinfurt


Weltweit – Kriege, Terror und Militäreinsätze

Vor mehr als sechzig Jahren wurde der Zweite Weltkrieg beendet, seither finden in weiten Teilen der Welt immer neue kriegerische Auseinandersetzungen statt. Anfang der Neunziger Jahre bot sich mit der Auflösung des Warschauer Vertrags, der ...[weiterlesen]

Frieden für Afghanistan – keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!11.09.2007

Auslandseinsätze beenden

Friedensdemonstration am 15. September 2007 in Berlin

Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ruft die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zur aktiven Beteiligung an der Demonstration der Friedensbewegung am 15. September 2007 in Berlin auf. Die DFG-VK spricht sich mit ihrer Beteiligung an der Protestaktion gegen die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr durch den Deutschen Bundestag und für den Rückzug der Truppen aus. [weiterlesen]

Die NATO in Afghanistan18.12.2006

www.graswurzel.net

Vom Nation Building zur globalen Aufstandsbekämpfung

Als die NATO im August 2003 das Kommando über die International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan übernahm, warnte die Friedens- und Antikriegsbewegung, dass die Allianz - und damit auch Deutschland - dort in einen umfassenden Guerillakrieg verwickelt werden würde. Und tatsächlich hat sich der Einsatz, der formal als "Stabilitätsexport" zur "Friedenssicherung" begann, inzwischen zu einer "aggressiven Aufstandsbekäm...[weiterlesen]

Kongo: Im Herzen Afrikas und im Zentrum europäischer Interessen25.08.2006

Bundeswehr ist wer

POSITIONENPAPIER 2 der Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung (August 2006) von Ralf Siemens

Im Inhalt: Es war nicht einfach, den Kongo-Einsatz in Deutschland durchzudrücken. Bataillone von „Experten“ meldeten sich zu Wort: Die Bundeswehr habe für Afrika-Einsätze nicht die notwendige Ausrüstung, man dürfe sie nicht überfordern, und der Bundeswehrsoldat sei nicht für den afrikanischen Kriegsschauplatz ausgebildet. Selbst in führenden Tageszeitungen wurde unterschlagen, dass der erste...[weiterlesen]

Bundeswehr in alle Welt12.12.2001

www.graswurzel.net

Artikel von Rudi Friedrich in der graswurzelrevolution: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Am 16.11.2001 beschloss die rot-grüne Koalition im Bundestag den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und den Einsatz der Marine im arabischen Golf.

Der Bundesregierung ist es damit gelungen, innenpolitisch den Rollenwechsel vom weitgehend passiven Kriegsverbündeten der USA zum aktiven Kriegsteilnehmer zu vollziehen. Währenddessen setzt Innenminister Schily ein "Sicherheitspaket" nach d...[weiterlesen]

Aktuelles zum Thema

Propagandaexperten

20.07.2010: Internes »Handbuch« der Bundeswehr zeigt: Offiziere sollen Jugendliche indoktrinieren. Oberstes Ziel ist es, Zustimmung zu Kriegseinsätzen zu bekommen von Frank Brendle

Jugendoffiziere der Bundeswehr werden gerne als »Experten in Sachen Sicherheitspolitik« dargestellt, die Schülerinne... [weiterlesen]

DFG-VK-Informationen

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