+++++ Sie sind auf der Seite www.bundeswehr-abschaffen.de +++++ Spätestens seit den sich ständig ausweitenden Kriegseinsätzen der Bundeswehr ist deutlich zu erkennen, dass auch dieses deutschen Militär alle Kriterien einer Armee erfüllt und nicht (!) Teil der Friedensbewegung ist. Die Abschaffung der Bundeswehr ist deshalb unser Ziel. Materialien und Stellungnahmen auch auf der DFG-VK-Themen Seite unter: www.bundeswehrabschaffen.de oder bei www.bundeswehr-monitoring.de oder natürlich in unserem Webshop.
Handschellen für Friedensaktivisten - Proteste gegen Bundeswehr-Big-Band in München24.05.2012
In München finden zur Zeit die Special Olympics statt. Die Bundeswehr war deshalb mit ihrer Big Band vor Ort - genau wie Antimilitaristen, um gegen den Auftritt zu demonstrieren.
»Als ich auf den Odeonsplatz ging, wurde ich sofort von der Polizei kontrolliert. Mir wurden Flugblätter abgenommen, und weil man bei mir eine Trillerpfeife fand, bekam ich einen Platzverweis«, schildert Kerem Schamberger die Geschehnisse am Dienstagabend im Zentrum von München. Dort hatte die Big Ba...[weiterlesen]
Erfassung rechtsextremer Umtriebe in der Bundeswehr09.02.2012
- Der Militärischer Abschirmdienst (MAD) hat in den Jahren 2010 und 2011 in insgesamt 963 rechtsextremistischen Verdachtsfällen Ermittlungen aufgenommen. 69 Angehörige der Bundeswehr sind durch den MAD als Rechtsextremisten bewertet worden. Diese Angaben hat die Bundesregierung Anfang Februar 2012 auf eine parlamentarische Anfrage gemacht.
Der MAD könne "aufgrund der Befugnisse aus dem MAD-Gesetz (MADG) auch im Vorfeld einer Bestrebung, wenn 'tatsächl...[weiterlesen]
Intolerant gegenüber der Bundeswehr27.10.2011
IMI-Standpunkt 2011/053
Die Bundeswehr ist kein Gesprächspartner, auch nicht in der Schule
Die Militarisierung der Schulen durch die Charmeoffensive der Bundeswehr an der Heimatfront dauert nun schon einige Jahre. Sie führte nicht nur zu einer quantitativ stärkeren Präsenz von Jugendoffizieren und Wehrdienstberatern in den Klassen, einer höheren Anzahl von Besuchen bei der Truppe und einer größeren Akzeptanz der zivilmilitärischen Kooperation zwischen Bunde...[weiterlesen]
Da sollte doch was zu machen sein!? - Antimilitaristische Initiative veröffentlicht Bundeswehr-Werbetermine26.04.2010
Die Initiative „kehrt marsch“ hat Termine von Bundeswehr-Werbeauftritten im Internet veröffentlicht und ruft antimiltaristische und friedensbewegte Aktive zu Protestaktionen auf. Die Termine stammen zum Teil aus einer Bundestagsanfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke (LINKE), zum Teil von Internetseiten der Bundeswehr und der Agentur für Arbeit. Sie werden auf der Seite in einer interaktiven Karte dargestellt.
Bei den meisten Terminen handelt es sich um Messestände oder Auftr...[weiterlesen]
Nicht länger „Nur für den Dienstgebrauch“ - Die Internet-Plattform www.bundeswehr-monitoring.de ist online22.02.2010
Von Michael Behrendt für Zivilcourage 1/2010
Im Jahr 2003 meldeten sich im gemeinsamen Büro der Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär und der Wehrpflicht- und KDV- Beratungsstelle der Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung in Berlin zwei aktive Soldaten, die es in der Bundeswehr nicht mehr aushielten und mit ihren Erlebnissen und Erfahrungen an die Öffentlichkeit gehen wollten. Aus Angst vor Schikanen in der Truppe hatten sie sich weder an den Wehrbeauftragten d...[weiterlesen]
Dienstzeitverkürzung. Fauler Kompromiss oder Glücksfall?10.12.2009
Beitrag von Stefan Philipp für die ZivilCourage - Mitgliederzeitung der DFG-VK 5/2009
Nach Abzug von Urlaub, Lehrgang und Einarbeitungszeit würden Zivis nur noch drei bis vier Monate zur Verfügung stehen. Der damit verbundene Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen dieser Zeit“, klagte der Memminger Diakonie-Chef Alexander von der Marwitz Ende November in seiner Heimatzeitung. Solche Klagen waren in den letzten Wochen landauf, landab aus den Wohlfahrtsverbänden zu ve...[weiterlesen]
Rekrutenmisshandlungen in der Bundeswehr: „Einzelfall“ Coesfeld? 22.09.2008
Das Gewaltsystem Militär produziert Gewalt nach innen und außen von Paul Schäfer für ZivilCourage 4/2008 (Mitgliedermagazin der DFG-VK)
Nach 46 Verhandlungstagen und der Vernehmung von mehr als 200 Zeugen hat das umfangreichste Gerichtsverfahren gegen Bundeswehrsoldaten am 12. März ein vorläufiges Ende gefunden. In diesem seit Juni 2005 laufenden Gerichtsverfahren ging es um die Misshandlungen von Bundeswehrrekruten bei vier simulierten Geiselnahmen im Rahmen von Ausbildungs...[weiterlesen]
Bundeswehr droht Kriegsdienstverweigerer mit Zwangsernährung12.05.2008
Bundeswehr droht Kriegsdienstverweigerer mit Zwangsernährung
- Gezwungen beim Essen zuzuschauen!
Nachdem Mathias Schirmer, Kriegsdiensttotalverweigerer aus Friedrichshafen am Bodensee, nach der Verhängung eines weiteren 21-tägigen Arrestes am vergangenen Freitag in einen Hungerstreik getreten war und die Nahrungsaufnahme seit dem verweigert, berichtete er am Wochenende Familienangehörigen von verschiedenen Schikanen der Bundeswehr. Bereits am Freitag drohten ihm Vorges...[weiterlesen]
Ermittlungen gegen KSK eingestellt13.03.2008
Tübingen. Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat die wieder aufgenommenen Ermittlungen gegen zwei Soldaten der Bundeswehr-Eliteeinheit KSK im Fall des früheren Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz erneut eingestellt. Es hätten sich »keine hinreichend sicheren Anhaltspunkte« für die behauptete Mißhandlung ergeben, erklärte die Behörde am Mittwoch. Für den Vorwurf der Mißhandlung gebe es weiterhin nur die Aussage von Kurnaz, der die Angaben der Soldaten entgegenstünden.Aus ihrer Sicht sei ...[weiterlesen]
Bericht des Wehrbeauftragten des Bundestages06.03.2008
Der Wehrbeauftragte des DeutschenBundestages hat am 05.03.2008 seinen Bericht für das vergangene Jahr abgegeben und festgestellt, so lief es auf und ab in den Medien, dass die Soldaten zu fett sind, die Ausrüstung zu schlecht (um richtigen Krieg zu führen, d.Red.) und sowieso es den Soldaten am Geld fehlt.
Gleich hat auch der sogenannte "Verteidigungs"auschuss des Bundesta...[weiterlesen]
Bundeswehr nicht fit genug - Deutsche Soldaten sind zu dick und zu faul. 06.03.2008
Jahresbericht des Wehrbeauftragten fordert bessere Ausstattung der Truppe
Ein Bericht von Frank Brendle in der jungen Welt vom 05.03.2008
Wie soll Deutschland da Krieg führen? »Die Soldatinnen und Soldaten sind zu dick, treiben zu wenig Sport und achten zu wenig auf ihre Ernährung.« Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, präsentierte bei der Vorstellung seines Jahresberichts am Dienstag in Berlin »ein erschreckendes Bild von der Fitneß« in der ...[weiterlesen]
Auf in die konkrete Auseinandersetzung mit der Bundeswehr25.05.1998
Strategische Überlegungen für Ansätze der Friedensbewegung von Tobias Pflüger
1. Aktueller Rückblick: Ostermärsche
Die Ostermärsche 1998 liegen hinter uns. Sie waren je nach regionaler Betroffenheit und thematischer Schwerpunktsetzung schlecht, mäßig oder ordentlich besucht. Ein Highlight wie 1997 mit 5 000 (!) DemonstrantInnen in Calw am Stationierungsort der Elitekampftruppe Kommando Spezialkräfte (KSK) ist uns als Friedensbewegung dieses Jahr nicht geglückt. D...[weiterlesen]
Aktuelles zum Thema
21.07.2012: Die diesjährige Sommer-Aktion der Lebenslaute wird in Baden-Württemberg am Rande des Schwarzwaldes stattfinden, wo wir insbesondere der in Oberndorf/Neckar ansässigen Waffenfirma Heckler & Koch einen musikalischen Besuch mit zivilem Ungehorsam abstatten werden.
Aktionstage: 30.08.-... [weiterlesen]