Um Nachwuchs für ihr Mörderhandwerk zu erhalten, nutz die Bundeswehr nicht nur die Zwangsdienste der Wehrpflicht sondern auch die schlechte soziale Lage vieler junger Menschen aus. Auf Jugendveranstaltungen, Messen und anderen Eventveranstaltungen wirbt sie mit Versprechungen und schönen Bildern. Doch egal warum Menschen Soldaten werden, es gibt immer eine Alternative zum Erlernen des Mörderhandwerks. Hier haben wir Infos zu den Werbeveranstaltung und den Protesten dagegen.
Handbuch: Der Jugendoffizier20.07.2010
Der nette Mann/die nette Frau von Nebenan soll der Jugendoffizier sein. Er/sie soll die Bundeswehr und ihre Ziele bei Jugendlichen vertreten und das Bild prägen. Dazu sind verschiedene Handlungsabläufe einzuhalten und ist vieles zu planen. Die Bundeswehr überlässt in Zeiten da das Personal knapp wird und Menschen sich bewußt werden, dass der Job bei der Bundeswehr nicht ein Job wie jeder andere ist, diese erste Begegnung nicht dem Zufall. Das Handbuch "Der Jugendoffizier" gibt dem Vermittler deu...[weiterlesen]
Internes »Handbuch« der Bundeswehr zeigt: Offiziere sollen Jugendliche indoktrinieren. Oberstes Ziel ist es, Zustimmung zu Kriegseinsätzen zu bekommen von Frank Brendle
Jugendoffiziere der Bundeswehr werden gerne als »Experten in Sachen Sicherheitspolitik« dargestellt, die Schülerinnen und Schülern »aus erster Hand« Informationen über das Militär und den Afghanistan-Krieg vermitteln können. Die interne Arbeitsgrundlage, das »Handbuch: Der Jugendoffizier« verrät hingegen: Diese Sol...[weiterlesen]
Pass auf! - Lass dich nicht ködern! (Flyer der DFG-VK)16.06.2010
- Keine Arbeit?
- Keine Ausbildung?
- Wenig Geld?
Lass dich nicht ködern!
Arbeitsmarkt und Zukunftsangst machen dich zum Ziel des Werbefeldzugs fürs Militär.
Die Marketingexperten der Bundeswehr locken dich mit vielen Versprechungen: ein interessanter Job bei einem scheinbar normalen Arbeitgeber, mit 1200 € netto von Anfang an, verschiedenen Berufsausbildungen, Studiengängen und sicheren Arbeitsplätzen.
Aber das ist kein Job wie ...[weiterlesen]
Bundeswehr raus aus den Schulen - überall!28.04.2010
Dass es der Bundesregierung und der Bundeswehr bei ihren "Besuchen" in Schulen nicht um das Spielen mit Kindern geht, machen die Informationen aus den Antworten des Kriegsministeriums auf eine Kleinen Anfrage aus der Fraktion DIE LINKE. deutlich. Die Militärs erreichten tausende Kinder und LehrerInnen, um die "Notwendigkeit" der Kriege zu erklären und Kinder zum Dienst im Militär zu rekrutieren. Darüber hinaus werden die Einsatzmöglichkeiten durch Kooperationsvereinbahrungen mit Kultusministerie...[weiterlesen]
Da sollte doch was zu machen sein!? - Antimilitaristische Initiative veröffentlicht Bundeswehr-Werbetermine26.04.2010
Die Initiative „kehrt marsch“ hat Termine von Bundeswehr-Werbeauftritten im Internet veröffentlicht und ruft antimiltaristische und friedensbewegte Aktive zu Protestaktionen auf. Die Termine stammen zum Teil aus einer Bundestagsanfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke (LINKE), zum Teil von Internetseiten der Bundeswehr und der Agentur für Arbeit. Sie werden auf der Seite in einer interaktiven Karte dargestellt.
Bei den meisten Terminen handelt es sich um Messestände oder Auftritte vo...[weiterlesen]
Publik-Forum: Zackig - Vom Schulhof in die Kaserne?12.04.2010
Die Bundeswehr wirbt an den Schulen. Die Friedensbewegung bleibt ausgeschlossen
Zackig: Vom Schulhof in die Kaserne?
Von Bettina Röder
Das da draußen halte ich für völlig überzogen.« Harald Mier sitzt in seinem Direktorenzimmer hinter dem Schreibtisch im Schadow-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf. Er macht eine kurze Kopfbewegung zum Fenster hin. Die kleine Demonstration in Sichtweite scheint nicht gerade sein Herz zu erfreuen. Etwa 150 Menschen haben sich in der Frühjah...[weiterlesen]
SWR 2: Bundeswehr macht Schule02.03.2010
So wird es der Bundeswehr doch passen:
Ein Lehrer der sich als Kriegsgegner ausgibt und die Bundeswehr in die Schule holt. Weil das Gespräch mit den zwangsweise (es ist ja Schule) dort sitzenden Schülern auf hohem Niveau stattfindet, sieht der Jugendoffizier keine Anzeichen von Indoktrination. Viel mehr meint er, dass der Offizier der Bundeswehr eher als "Experten mit dem man gut reden kann" ankommt. Ein Beitrag aus dem SWR.
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Berichte über Kinder bei der Bundeswehr06.05.2009
Die Bundeswehr braucht für ihre Kriegseinsätze immer neue Soldaten. Dazu belästigt sie nicht nur Menschen auf Öffentlichen Plätzen, auf Stadtfesten oder Messen, nutzt nicht nur die schlechte Situation auf dem Arbeitsmarkt skrupellos aus und taucht in Arbeitsämtern auf, sondern lockt selbst Minderjährige aus Schulen und Kindergärten in die Kasernen. Über Technik und der Verharmlosung des "Berufes Soldat", bei dem erlernt (und erwartet) wird, Menschen umzubringen, sollen Kinder mit dem Krieg vert...[weiterlesen]
Propaganda in Olivgrün05.03.2008
Bundeswehr auf Rekrutierungsmission: Hunderte Reklameeinsätze sollen Nachwuchs ins Militär treiben. Hartz-IV-Sperre für Verweigerer
von Frank Brendle
Die Nachwuchslage bei der Bundeswehr sei »noch gut«, aber die Bewerberzahl ist von 36000 auf 31000 zurückgegangen. Das hat am Dienstag der Wehrbeauftragte des Bundestages festgestellt. Die von ihm kritisierten Mängel will die Bundesregierung offenbar mit Reklame übertünchen. Ebenfalls gestern wurde bekannt, daß die Truppe ihre...[weiterlesen]
Militärreklame? Nein Danke!04.03.2008
Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 16/7925) zum Thema „Militäraufmärsche in der Öffentlichkeit“ erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke:
Um ihren Personalbedarf zu decken, drängt die Bundeswehr massiv in die Öffentlichkeit. Über 700 Auftritte von Personalwerbern auf Marktplätzen, an Messen und in Schulen sind für dieses Jahr geplant.
Vor allem die Bemühungen um Schüler an Gymnasien und Beruf...[weiterlesen]
Bundeswehr fordert Proteste heraus04.03.2008
Die Bundeswehr will mit ihrer Präsens in der Öffentlichkeit Kriegund Militär zur Normalität erheben. Doch wer sich in den öffentlichen Raum begibt und nicht in seinen Kasernen bleibt (bis wir sie geschlossen haben), muß erst recht außerhalb mit Protesten rechnen. Hier eine Liste mit öffentlichen Auftritten von Bundeswehreinheiten außerhalb der aktuellen Kriegsgebiete:
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Auch zu öffentlichen Gelöbnissen Proteste zu organisieren, kann bei der Gründung neue Friedensgr...[weiterlesen]
Antirekrutierungsarbeit ist ein Beitrag gegen Bundeswehrkriege 03.03.2008
Beitrag von Monty Schädel, Bundesgeschäftsführer der DFG-VK, zur Rekrutierungsarbeit der Bundeswehr
Akzeptanz der Bundeswehr sinkt
Immer mehr junge Menschen in der Bundesrepublik sehen in der Bundeswehr, wenigstens für einen Teil ihres Lebens, eine Perspektive. Dass dieses so ist, liegt nicht unbedingt daran, weil junge Menschen das Militär und die damit zusammenhängenden Umstände so toll finden. Viele sehen einerseits keine wirkliche Alternative zur Bestreitung ihr...[weiterlesen]
Die Armen in den Krieg?26.02.2008
IMI-Analyse 2008/007 - in: AUSDRUCK (Februar 2008) von Jonna Schürkes
Sozialabbau als Rekrutierungshilfe der Bundeswehr
Die Transformation der Bundeswehr wirkt sich massiv auf das Personal der Bundeswehr aus. Die Tatsache, dass aus der „Verteidigungsarmee“ eine „Angriffsarmee“ geworden ist, hat den faden Beigeschmack, dass damit auch Soldaten der Bundeswehr in verschiedene Länder und Regionen geschickt werden, dort Krieg führen und damit ihre Gesundheit und ihr Lebe...[weiterlesen]
Bundeswehr in den Arbeitsämtern Baden-Würtembergs23.01.2008
Die Bundeswehr hat sich in verschiedenen Arbeitsagenturen in Baden-Würtemberg angemeldet um dort die Not von Menschen auszunutzen und für ihr schmutziges Kriegsgeschäft zu rekrutieren.
Hier die Terminliste:
Es sollte doch auch an diesen Orten möglich sein den Militärs auch an diesen Orten den ihnen gebührenden Empfang zu bereiten und sie mit vor die Tür zu begleiten.
Weitere Hintergründe dazu unter anderem bei der Informationsstelle Militaris...[weiterlesen]
„KarriereTreff Bundeswehr“21.01.2008
Ein Beitrag von Christian Axnick in der Graswurzelrevolution zur aktuellen Werbestrategie der Bundeswehr
Sag, wo die Rekruten sind ...
Die Klientel der traditionellen Friedensbewegung in der Bundesrepublik hat eine unglückliche Neigung dazu, über der Kritik an fremden Regierungen und dem Willen, im Namen des Friedens weltweit ...
... gutes zu tun, die politischen Übel im eigenen Land zu übersehen.
Die allgemeine Wehrpflicht war nie Zie...[weiterlesen]
junge Welt: Sanktionen gegen arbeitslose Kriegsdienstverweigerer?28.12.2007
Sachsens Linke protestiert gegen Bundeswehrkooperation. 15 Fragen an die große Koalition in Dresden von Ralf Wurzbacher
Dietmar Pellmann reagierte empört: »Wirtschaftliche Not und berufliche Perspektivlosigkeit junger Menschen zu mißbrauchen, um sie als Soldaten fürs mörderische Kriegshandwerk anzuwerben, ist eine Ungeheuerlichkeit, die jedem Verantwortlichen die Schamröte ins Gesicht treiben sollte.« Für den sozialpolitischen Sprecher der Frak-tion die Linke im sächsischen Landta...[weiterlesen]
junge Welt: Krieg statt Hartz IV28.12.2007
Die Bundeswehr bedient sich bei der Nachwuchsgewinnung gezielt aus dem Reservoir junger Arbeitsloser. Kooperationen mit Jobcentern machen es leichter von Ralf Wurzbacher
Stellt man der Bundeswehr unangenehme Fragen, sind die Verantwortlichen schon mal gerne allesamt verhindert. Ob die Truppe beim Fang frischen Kanonenfutters gezielt aus dem Heer junger Arbeitsloser angelt, wollte junge Welt beim Dezernat 6 des Zentrums für Nachwuchsgewinnung (ZNwG) Ost in Leipzig in Erfahr...[weiterlesen]
Von der Arbeitsagentur nach Afghanistan?20.12.2007
Die Initiative Bundeswehr wegtreten! hat zu den ständig zunehmenden Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr in den Arbeitsagenturen ein Flugblatt entwickelt. Hier zum ansehen, laden, kopieren, verteilen ... .
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Kein Job wie jeder andere - Bundeswehr wegtreten!20.10.2007
Aktion der DFG-VK und des Dortmunder Friedensforums gegen Bundeswehr-Werbung bei der DASA-Jugendmesse am 20. September
10.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die jährlich stattfindende Berufsfindungsmesse bei der DASA in Dortmund. Das will sich die Bundeswehr nicht entgehen lassen und ist mit ihrem Werbe-Truck auch dabei. Doch in diesem Jahr verlief dieser Versuch, Jugendliche bei der Lehrstellensuche für Auslandseinsätze zu ködern, nicht ungestört. Initiiert von der DFG-VK und...[weiterlesen]
Hausverbot für die Bundeswehr in der Arbeitsagentur!28.06.2007
(Köln) Mehr als 60 BundeswehrgegnerInnen belagerten das blutrot-verschmierte Berufsinformationszentrum der Kölner Arbeitsagentur. Durchaus bemüht, der Bundeswehr (trotz der vielen roten Farbe an Scheiben, Wänden und vor dem Eingang) eine attraktive Werbeveranstaltung zu ermöglichen, lief auch beim sechsten diesjährigen Anlauf der Arbeitsagentur alles schief. Sicherheitskräfte und die Polizei waren überrascht von der Anzahl der BundeswehrgegnerInnen und verriegelten nach dem ersten Stürmungsversu...[weiterlesen]
Wer die Öffentlichkeit sucht, muß sie auch ertragen!20.05.2007
Ein Gastbeitrag der INITIATIVE BUNDESWEHR WEGTRETEN! im Magazin der Informationsstelle Militarisierung vom April 2007 zum Thema der Rekrutierungen der Bundeswehr.
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Hartz Y: Bundeswehr wirbt verstärkt unter Schülern und Arbeitslosen – Jobcenter sorgen für Nachschub an Soldaten30.04.2007
Frank Brendle (u.a. aktiv in der DFG-VK-Berlin) berichtet über die Nachwuchsjagd der Bundeswehr:
Mit Hunderten Rekrutierungs- und Reklameeinsätzen überzieht sie das ganze Land. Für mehrere Millionen Euro steuern »Karriere-Trucks« die Innenstädte an, bauen Wehrdienstberater auf Messen und in Schulen ihre Werbestände auf, und allmonatlich finden »Informationsgespräche« in Arbeitsämtern statt. Der Grund für die massive Rekrutierungskampagne: Der Bundeswehr droht der Nachwuchs auszu...[weiterlesen]
Aktuelles zum Thema
31.03.2010: Mit Sorge beobachtet die GEW, dass sich die Bundeswehr in letzter Zeit verstärkt um größeren Einfluss in den Schulen bemüht. Es wurden Fälle bekannt, in denen Waffenschauen und Informationsveranstaltungen auf Schulhöfen und in Turnhallen stattfanden. Kooperationsabkommen mit Landesregierungen unters... [weiterlesen]
DFG-VK-Informationen
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