Daimler-Konzern produziert nicht nur Fahrzeuge der Marke Mercedes, sondern auch Waffen und andere Rüstungsgüter. Da Konzerne über ihre Profite zum Ein- oder Umlenken gezwungen werden können, sagen wir im Bündbis mit anderen: Wir kaufen keinen Mercedes! solange mit Kriegsmaterial im Konzern Geld verdient wird. Hier haben wir eine geringe Auswahl von Texten und Informationen zum Thema. Weiteres gibt es unter http://www.wir-kaufen-keinen-mercedes.de
Proteste auf der Daimler-Aktionärshauptversammlung 15.04.2010
Vor und auf der Aktionärstagung des Daimlerkonzernes kam es auch in diesem Jahr zu Protesten von Aktiven der DFG-VK, des Rüstungsinformationsbüros (RiB e.V. Freiburg), der Kritischen Aktionäre Daimler und anderer Gruppen, die die unsoziale, umweltfeindliche und kriegerische Politik des Konzerns kritisierten. Neben dem Protest mit Plakaten und anderen Materialien brachten die Aktiven die Kritik auch in das Plenum. In mehreren Reden setzten sie sich mit der Politik des Konzernes auseinander und st...[weiterlesen]
Mercedes-Lkw für Georgiens Raketenwerfer15.11.2008
von Otfried Nassauer
Georgien hat moderne Mehrfachraketenwerfer aus Israel importiert. Sie sind auf schweren Mercedes-Lkw montiert. Mit diesen Raketenwerfern wurde während des Feldzuges gegen Südossetien auch Streumunition verschossen. Die ist umstritten, weil sie unterschiedslos gegen militärische und zivile Ziele wirkt. Auch noch lange nach einem Krieg. Ende 2008 soll ein internationaler Vertrag unterzeichnet werden, der solche Waffen verbietet. Die Bundesregierung sieht sich da...[weiterlesen]
Gegenantrag von Jürgen Grässlin an die Daimler-Hauptversammlung26.03.2008
Als kritische Aktionäre versuchen die DFG-VK und andere Organisationen auf die Politik des Daimler-Konserns Einfluss zu nehmen wie auch sie zu skandalisieren. Anträge an die Hauptversammlungen sind dabei immer wieder genutzte Mittel. Jürgen Grässlin ist Bundessprecher der DFG-VKwie auch der Kritischen Aktionäre Daimler.
Der Antrag im Wortlaut:
Gegenantrag des Aktionärs JG zur 1. ordentlichen Hauptversammlung der Daimler AG am 9. April 2008 in Berlin
H...[weiterlesen]
Gegenantrag Holger Rothbauer an die Daimler-Hauptversammlung26.03.2008
Als kritische Aktionäre versuchen die DFG-VK und andere Organisationen auf die Politik des Daimler-Konserns Einfluss zu nehmen wie auch sie zu skandalisieren. Anträge an die Hauptversammlungen sind dabei immer wieder genutzte Mittel.
Holger Rothbauer ist aktiv bei den Kritischen Aktionären Daimler (KAD)
Der Antrag im Wortlaut:
Gegenantrag des Aktionärs Holger Rothbauer, Tübingen zur 1. ordentlichen Hauptversammlung der Daimler AG
am 09.04.2008 in Berl...[weiterlesen]
Gegenantrag von Paul Russmann an die Daimler-Hauptversammlung26.03.2008
Als kritische Aktionäre versuchen die DFG-VK und andere Organisationen auf die Politik des Daimler-Konserns Einfluss zu nehmen wie auch sie zu skandalisieren. Anträge an die Hauptversammlungen sind dabei immer wieder genutzte Mittel.
Paul Russmann ist Sprecher der Kritischen Aktionäre Daimler (KAD).
Der Antrag im Wortlaut:
Herr Paul Russmann, Stuttgart
Zu Punkt 3 der Tagesordnung:
„Die Mitglieder des Vorstands werden nicht entlastet.“<...[weiterlesen]
Kritische Daimler-Aktionäre und DFG-VK fordern von Daimler-Vorsitzenden Zetsche Ausstieg aus dem Geschäft mit Waffen, Aufklärung über Graumarktgeschäfte und Vorfahrt für Klimaschutz26.03.2008
Pressemitteilung zum Pressegespräch am 26.03.2008 in Stuttgart
„Den Ausstieg aus dem Geschäft mit Waffen, die lückenlose Aufklärung über alle Graumarktgeschäfte und Vorfahrt für Klimaschutz bei allen Mercedes-Modellen“ fordern die Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) und die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in ihren sechs Gegenanträgen auf der Hauptversammlung des Auto- und Rüstungsriesen am 9. April in Berlin von Vorstand und Aufsichts...[weiterlesen]
Graue Märkte, generöse Rabatte12.02.2008
Bericht von Hermannus Pfeiffer im Freitag 07/2008 zu den Gerichtsverfahren des Daimlerkonzerns gegen den DFG-VK Bundessprecher Jürgen Grässlin.
MEINUNGSFREIHEIT GEGEN UNTERNEHMENSRECHT Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin verliert vor Gericht gegen Jürgen Schrempp und gewinnt gegen dessen Nachfolger Dieter Zetsche
Die Meinungsfreiheit endet dort, wo der Schutz der Persönlichkeit anfängt. Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin hat dies jahrelang zu spüren gekriegt. ...[weiterlesen]
Gute und böse Streubomben07.12.2007
von THOMAS KRÖTER in der Frankfurter Rundschau
Berlin. Selten sind die Bundestagsparteien sich so einig - jedenfalls über das Ziel: Streubomben sollen schnellstens verboten werden. Deshalb wünschen alle der Konferenz einen Erfolg, auf der 127 Staaten in Wien beraten, wie die heimtückischen Waffen aus der Welt zu schaffen sind. Die EU-Partner Belgien und Österreich sind vorgeprescht und haben sie verboten: "98 Prozent der Opfer sind Zivilisten, 40 Prozent davon Kinder", begründet Ö...[weiterlesen]
Streubomben sollen verboten werden - 127 Staaten verhandeln in Wien über Vertrag06.12.2007
von PIERRE SIMONITSCH in der Frankfurter Rundschau
Zahlreiche Nicht-Regierungs-Organisationen und 127 Staaten verhandeln seit Mittwoch in Wien über ein Verbot von Streumunition. Nicht dabei sind allerdings die größten Besitzer der als besonders inhuman eingestuften Waffen: die USA, Russland, China, Indien, Pakistan und Israel.
Bei der Eröffnung der dreitägigen Konferenz drückte die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik die Hoffnung aus, dass "so viele Länd...[weiterlesen]
Weltweiter Aktionstag gegen Streumunition04.11.2007
Am 5. November organisiert die int. Kampagne gegen Streumunition (CMC) einen weltweiten Aktionstag in mehr als 40 Ländern, durch den alle Regierungen aufgefordert werden, sofort Maßnahmen gegen Streumunition zu ergreifen.
Auf nationaler Ebene sollen Moratorien in Bezug auf den Einsatz, den Handel und die Herstellung von Streumunition beschlossen werden. Zudem wird dazu aufgerufen, an den diplomatischen Verhandlungen über einen neuen internationalen Verbotsvertrag in Wien (4.-7.12)...[weiterlesen]
Bis zum Kleiderhaken – alles EADS02.11.2007
Europas Rüstungskonzern hat Militärs und Abgeordnete im Griff – auch gegen Völkerrecht
Artikel von René Heilig in NEUES DEUTSCHLAND
Regelmäßig müssen die Haushälter des Bundestags die Bestellungslisten der Militärs absegnen. Man darf bezweifeln, dass dies mit dem nötigen Sachverstand geschieht. Dabei geht sogar vieles an den Abgeordneten vorbei. Ganz legal.
Von Laschen bis Laserwaffen – der führende europäische Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern EADS, der seit Mon...[weiterlesen]
Infos über Streubomben05.01.2006
Beim Aktionsbündis Landmine.de gibt es eine umfangreiche Sammlung mit Informationen zu Streubomben. ...[weiterlesen]
Der Daimlerkonzern und das Geschäft mit Minen und Streubomben18.04.2005
"Einst stand der Daimler-Stern für Made in Germany, gleichbedeutend mit deutscher Wertarbeit. Das war früher. ...
Wieder gibt es Vorwürfe, dass der Weltkonzern in die Produktion von Minen verstrickt ist. Kriegsgerät also, dass zum Tode oder zu bestialischen Verstümmelungen führt. Thomas Reutter ist den Vorwürfen gegen DaimlerChrysler nachgegangen."
Report Mainz berichtet in der Sendung vom 18.04.2005 auch über die Beteiligung von Daimler Chrysler an der Produktion von Landm...[weiterlesen]
Aktuelles zum Thema
12.11.2009: Am Samstag, den 14. November 2009, erhält Jürgen Grässlin um 14.30 Uhr in der KULTURMÜHLE BUCHHAGEN bei Bodenwerder den »Preis für Zivilcourage 2009« der Solbach-Freise-Stiftung. Die Jury begründet ihre Entscheidung mit Grässlins »konsequenten Widerstand gegen die Rüstungslobby«. Mit ihrem Preis möc... [weiterlesen]
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