Die DFG-VK unterstützt die Bewegung für Zivilklauseln an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dabei sind Aktive der DFG-VK an vielen Hochschulen und Universitäten in den Gremienund Strukturen eingebunden und streiten mit dagegen, dass Forschung und Lehre nicht für Kriegsproduktion oder Militär mißbraucht werden.
Weitere Informationen bei der Initiative „Hochschulen für den Frieden-ja zur Zivilklausel“ und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Dietrich Schulze: Militarisierung der Köpfe?22.05.2013
nd: Sie sind als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender des Kernforschungszentrums in Karlsruhe stark involviert in die sogenannte Zivilklauselbewegung. Diese ruft für den Juni zu bundesweiten Aktionstagen auf. Worum geht es?
Schulze: Die Aktionstage vom 13. bis 15. Juni sind eine gemeinsame Initiative von Kampagnen für militärfreie Schulen und Hochschulen, die an eine ähnliche Aktion im Herbst letzten Jahres anknüpft. Es geht darum, der Bundeswehr den Einfluss auf die Schulen streitig ...[weiterlesen]
Gegen die Militarisierung der Universität und den Einzug von Rüstungsunternehmen auf dem Innovationspark06.01.2013
Stellungnahmen aus der Universität Augsburg für eine Zivil- und Transparenzklausel
Wir wollen auf einige wichtige Stellungnahmen aus der Universität hinweisen, die sich gegen den Einzug von Rüstungsunternehmen auf dem Innovationspark richten und gegen eine Zusammenarbeit der Hochschule mit diesen Unternehmen. Von den Fachschaften Lehramt und evangelische Theologie wird die Aufnahme einer Zivil- und Transparenzklausel in die Grundordnung der Universität gefordert. Damit soll ...[weiterlesen]
german-foreign-policy.com: Tabulos13.11.2012
HAMBURG/TÜBINGEN - Eine Dozentin der Bundeswehr-Führungsakademie sieht das Friedensgebot der deutschen Verfassung ausgehebelt. Wie die Politologin Sabine Jaberg in einer aktuellen Publikation schreibt, sei mittlerweile "genau das eingetreten", was die Urheber des Grundgesetzes "hätten verhindern wollen": "Streitkräfte dienen wieder als Mittel der Politik" - als "Instrument blanker Interessenpolitik" und "im Dauereinsatz". Jabergs Aufsatz findet sich in einem von Tübinger Wissenschaftlern he...[weiterlesen]
Tagung "Verantwortung der Wissenschaften: Frieden schaffen - KIT: Forschung für Atom und Waffen?"17.05.2012
Datum: 15./16. Juni 2012 // Ort: Uni Karlsruhe KIT
ZIVILKLAUSEL statt Rüstungsforschung an den Hochschulen
Die Verantwortung der Wissenschaft für Frieden und Zukunftsfähigkeit wird angesichts der fortschreitenden Militarisierung von Forschung, Lehre und Studium an den Hochschulen erneut in in einem umfassenden Sinne heraus gefordert. Als Mittel dagegen wird seit mehreren Jahren von einer wachsenden Zahl von Studierenden die Forderung nach einer Zivilklausel erhoben, ...[weiterlesen]
Trotz Zivilklausel Rüstungsforschung an Bremer Universität16.05.2012
Der Rektor der Universität Bremen hat eingeräumt, dass ein Institut drei Jahre lang zusammen mit dem Bremer Technologiekonzern OHB im Auftrag des Verteidigungsministeriums geforscht hat. Wie die tageszeitung (taz) am 15. Mai 2012 berichtet, arbeitete das Institut für Telekommunikation und Hochfrequenztechnik (ITH) der Uni daran, wie große Datenmengen von Flugzeugen aus übermitteln werden können. Dafür habe es zwischen 2003 und 2006 insgesamt 100.000 Euro von OHB erhalten.
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Bundesweit für Zivilklauseln08.05.2012
Studierende und Uni-Mitarbeiter machen Druck gegen Militärforschung
Von Michael Schulze von Glaßer
Am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiter, startete die bundesweite Aktionswoche gegen Militärforschung an deutschen Hochschulen. In vielen Städten – etwa in Rostock und München – reihten sich Studierende und Universitätsangestellte in die Gewerkschaftsdemonstrationen ein, um auf ihr Anliegen ziviler und friedlicher Forschung und Lehre aufmerksam z...[weiterlesen]
Grün-Rot will Rüstungsforschung am KIT weiter erlauben08.05.2012
In der Opposition forderten die Parteien noch ein Verbot - Kriegsgegner sehen Wahlbetrug
(welt.de) Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) darf voraussichtlich weiter für die Waffenindustrie geforscht werden. Damit wird es auch unwahrscheinlicher, dass Baden-Württemberg als erstes Bundesland die Rüstungsforschung an sämtlichen Hochschulen gesetzlich verbietet. Friedensaktivisten werfen Grünen und SPD bereits Wahlbetrug vor.
Am Mittwoch (9. Mai) wollen sie...[weiterlesen]
FÜR FRIEDLICHE HOCHSCHULEN05.05.2012
Mahnwache am 9.5. bei Stuttgarter Landtag Wahlversprechen einhalten! Zivilklausel für KIT und LHG! Gegen Atom- und Waffenforschung!
Die Initiative gegen Militärforschung an Universitäten und die DFG-VK Baden-Württemberg rufen für den 9. Mai 2012 ab 8.30 Uhr zu einer Mahnwache vor dem Landtag Baden-Württemberg auf. Treffpunkt: Staatstheater Stuttgart. Sie protestieren gegen die geplante
Beschlussfassung für ein Weiterentwicklungsgesetz des Karlsruher Instituts für Technologi...[weiterlesen]
Hochschulen für den Frieden01.05.2012
Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen – Hochschulen für den Frieden!
Aufruf zu einer bundesweiten Aktionswoche für Zivilklauseln, 1.-8. Mai 2012
Wir, die Initiative „Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel“, rufen Studierende, Lehrende, Hochschulmitarbeiter*innen und gesellschaftliche Kräfte auf, sich an der Aktionswoche für zivile und friedliche Wissenschaften vom 1. bis 8. Mai 2012 zu beteiligen und Aktivitäten vor O...[weiterlesen]
Bremer Friedensforum: Erfolgsgeschichten aus Bremen?22.03.2012
Buch über Zivilklausel, Frontex, Dual Use, Rüstungsindustrie und Rüstungsforschung
BREMEN. Ursprünglich sollte es "nur" eine Broschüre werden, aber dann hat sich der Sammelband zum Thema Rüstungsstandort Bremen zu einem richtigen 176-Seiten-Reader gemausert. Das Buch greift die bundesweite Diskussion um die Zivilklausel und die überaus problematische Einflussnahme von Bremer Rüstungsunternehmen (unter anderem OHB und Rheinmetall) auf Lehre und Forschung an der Bremer Unive...[weiterlesen]
Hochschulen für den Frieden! - Nein zur Kriegsforschung!- Ja zur Zivilklausel!04.06.2011
Gemeinsame Erklärung der Initiative „Hochschule für den Frieden – ja zur Zivilklausel“
Braunschweig / Berlin, den 4.6.2011
Es gäbe genug Geld, genug Arbeit, genug zu essen, wenn wir die Reichtümer der Welt richtig verteilen würden, statt uns zu Sklaven starrer Wirtschaftsdoktrinen und -tradition zu machen. Vor allem aber dürfen wir nicht zulassen, dass unsere Gedanken und Bemühungen von konstruktiver Arbeit abgehalten und für die Vorbereitung eines neuen Krieg...[weiterlesen]