Anti-Militarisierung

Die Militarisierung der Außen- und der Innenpolitik sind zwei Seiten einer Kriegsmedaille. Während die Bundeswehr sich immer neue Einsatzgebiete außerhalb der Bundesrepublik ersch(l)ießt, wird auch die Militarisierung im Innern immer weiter vorangetrieben: Die Überwachung der Bevölkerung nimmt zu, die Polizei rüstet auf und die Bundeswehr wird immer häufiger im Inland eingesetzt. Zudem sollen die Menschen auch geistig auf die militaristische Sicherheitspolitik „auf Linie“ gebracht werden – mit Werbung und Propaganda an der Heimatfront. Über all diese Themen berichten wir hier.

Anti-Militarisierung

Bericht des Wehrbeauftragten des Bundestages

Der Wehrbeauftragte des DeutschenBundestages hat am 05.03.2008 seinen Bericht für das vergangene Jahr abgegeben und festgestellt, so lief es auf und ab in den Medien, dass die Soldaten zu fett sind, die Ausrüstung zu schlecht (um richtigen Krieg zu führen, d.Red.) und sowieso es den Soldaten am Geld fehlt.

Gleich hat auch der sogenannte "Verteidigungs"auschuss des Bundestages den Sold für die zwangsdienstverpflichteten Soldaten und Zivildienstleistenden um glatt 2 Euro pro Tag (auf 10,18 Euro) erhöht. Viele Erwerbslose oder Hartz IV-EmpfängerInnen, und vor allem deren Kinder, würde sich über zwei Euro pro Tag mehr sicher auch freuen.
Aber wer nicht in den Krieg zieht, soll eben mit Weniger auskommen.

Inforamtionen zur Rekrutierungsstrategie der Bundeswehr auch auf:

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