Anti-Militarisierung

Die Militarisierung der Außen- und der Innenpolitik sind zwei Seiten einer Kriegsmedaille. Während die Bundeswehr sich immer neue Einsatzgebiete außerhalb der Bundesrepublik ersch(l)ießt, wird auch die Militarisierung im Innern immer weiter vorangetrieben: Die Überwachung der Bevölkerung nimmt zu, die Polizei rüstet auf und die Bundeswehr wird immer häufiger im Inland eingesetzt. Zudem sollen die Menschen auch geistig auf die militaristische Sicherheitspolitik „auf Linie“ gebracht werden – mit Werbung und Propaganda an der Heimatfront. Über all diese Themen berichten wir hier.

Anti-Militarisierung

Berichte über Kinder bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr braucht für ihre Kriegseinsätze immer neue Soldaten. Dazu belästigt sie nicht nur Menschen auf Öffentlichen Plätzen, auf Stadtfesten oder Messen, nutzt nicht nur die schlechte Situation auf dem Arbeitsmarkt skrupellos aus und taucht in Arbeitsämtern auf, sondern lockt selbst Minderjährige aus Schulen und Kindergärten in die Kasernen. Über Technik und der Verharmlosung des "Berufes Soldat", bei dem erlernt (und erwartet) wird, Menschen umzubringen, sollen Kinder mit dem Krieg vertraut gemacht werden und es als etwas Normales ansehen lernen.

Hier einige Artikel, überwiegend aus regionalen Zeitungen, die Erlebnisse der Kinder mit Soldaten:

WAZ-Rees, 05.06.2009 - Hiesige Fernmelder sorgen weltweit für eine gute Verbindung
Reeser Rheinschüler besuchten die Schillkaserne im Wesel-Blumenkamp. Heiß diskutiert wurden die Afghanistan-Einsätze. Achtklässler stählten sich am Hindernisparcours
(
https://www.dfg-vk.de/verschiedenes/texte/2009/114
Der Artikel zum weiterlesen
)


Für LehrerInnen empfehlen wir unter anderem unser Projekt Frieden. Darüber hinaus bieten aber auch andere Organisationen Materialien zur Friedenserziehung an. Letztlich ist (fast) Alles besser, als Kinder in die Kaserne zu führen oder Soldaten auszuliefern!

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