Anti-Militarisierung

Die Militarisierung der Außen- und der Innenpolitik sind zwei Seiten einer Kriegsmedaille. Während die Bundeswehr sich immer neue Einsatzgebiete außerhalb der Bundesrepublik ersch(l)ießt, wird auch die Militarisierung im Innern immer weiter vorangetrieben: Die Überwachung der Bevölkerung nimmt zu, die Polizei rüstet auf und die Bundeswehr wird immer häufiger im Inland eingesetzt. Zudem sollen die Menschen auch geistig auf die militaristische Sicherheitspolitik „auf Linie“ gebracht werden – mit Werbung und Propaganda an der Heimatfront. Über all diese Themen berichten wir hier.

Anti-Militarisierung

Fallschirmjäger kennt keinen Spaß

Ein Soldat des Fallschirm­jäger­bataillons 263 hat nach der Aus­strahlung einer TV-Komödie über den Afghanistan­einsatz der Bundes­wehr eingestanden, einen Schauspieler auf Facebook mit dem Tod bedroht zu haben. Einem Sprecher der Bundes­wehr zufolge werde nun geprüft, ob gegen den Soldaten disziplinarische Maßnahmen eingeleitet werden, berichtet das Hamburger Abend­blatt am 17. April 2012.

Der Film "Willkommen im Krieg" ist am Ostermontag gezeigt worden. Daraufhin sei der Schauspieler Wilson Gonzalez Ochsenknecht in ver­schiedenen Einträgen auf Facebook durch Soldaten bedroht worden, berichtete die Bild-Zeitung. Der Fallschirm­jäger soll geschrieben haben: "Sei ein Mann und komm mich doch im Fallschirm­jäger­bataillon 261 besuchen. Ich bring Dich um." Ein anderer Soldat soll eine Todesanzeige mit dem Kommentar "Erschießt Ochsenknecht!" eingestellt haben.
http://www.bundeswehr-monitoring.de/innenansichten/fallschirmjaeger-kennt-keinen-spass-12682.html
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