Anti-Militarisierung

Die Militarisierung der Außen- und der Innenpolitik sind zwei Seiten einer Kriegsmedaille. Während die Bundeswehr sich immer neue Einsatzgebiete außerhalb der Bundesrepublik ersch(l)ießt, wird auch die Militarisierung im Innern immer weiter vorangetrieben: Die Überwachung der Bevölkerung nimmt zu, die Polizei rüstet auf und die Bundeswehr wird immer häufiger im Inland eingesetzt. Zudem sollen die Menschen auch geistig auf die militaristische Sicherheitspolitik „auf Linie“ gebracht werden – mit Werbung und Propaganda an der Heimatfront. Über all diese Themen berichten wir hier.

Anti-Militarisierung

"Kriegsverräter" - Dem Widerstand gegen den Krieg bis heute die Würdigung und Ehrung vorenthalten

Soldaten die den Krieg u.a. mit der Weitergabe von Informationen an andere Armeen halfen zu verkürzen und so ihren Beitrag leisteten, sind in Anlehnung an den "Landesverrat" wegen "Kriegsverrat" von den faschistischen Machthabern verfolgt worden. "Wer der Krieg verrät verrät seine Kameraden", so die Argumentation und sei deshalb nicht ehrenwürdig.
Bis heute wird "Kriegsverrätern" in der Bundesrepublik Deutschland die Rehabilitierung vorenthalten. Hier einige Artikel zur Diskussion zu dem Thema.



https://www.dfg-vk.de/verschiedenes/texte/2009/87
Sich weigern zu schießen
- In Köln wurde der Entwurf für ein Denkmal für die Deserteure der Wehrmacht vorgestellt von Anneliese Fikentscher (in der Tageszeitung unge Welt)


https://www.dfg-vk.de/verschiedenes/texte/2008/86
Kriegsverrat ist Friedenstat
- Wer im Zweiten Weltkrieg den „Feindmächten Vorschub“ leistete, ist konservativen Politikern immer noch suspekt von Frank Brendle für ZivilCourage 4/2008 (Mitgliedermagazin der DFG-VK http://www.zc-online.de)

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