Theorie und Praxis

Der politische Pazifismus unseres Verbands verlangt dauerhaftes politisches Handeln mit dem Ziel, Bedingungen für eine Welt ohne Krieg und Unterdrückung zu schaffen. Aus der Überzeugung, dass sich Mittel und Ziel entsprechen müssen, verfolgt die DFG-VK ihre politischen Ziele ausschließlich mit gewaltfreien Mitteln. Über die dazugehörige Theorie und die Praxis unseres Handelns gibt es hier weitere Informationen – außerdem geht es auch um Interna aus unserem vielfältigen und unabhängigen Friedensverband.

Theorie und Praxis

Don’t militarize me! – Vernetzungstreffen junger Friedensaktivist*innen

Vom 26. bis 28. Oktober 2018 findet im nordhessischen Kassel - in den Räumen der Universität auf dem Campus Holländischer Platz (Arnold-Bode-Straße 2, Raum 0408) - ein Treffen friedensbewegter/antimilitaristischer-Aktiver unter 35 Jahren statt. Das Treffen wird vom lokalen AK Zivilklausel, den IPPNW-StudisJunepA und uns organisiert und ist offen für alle jungen Friedensbewegten/AntimilitaristInnen. Weitere Informationen zum Treffen und zur Anmeldung gibt es hier und das Programm hier:

Am Samstagabend (27. Oktober 2018) wird es eine Nachttanzdemonstration geben - ausführliche Informationen dazu gibt es unter: www.BeatsNotBombs.DFG-VK.de

 

Beats not Bombs – Rüstungsindustrie wegbassen!

Nachttanzdemo | 27. Oktober 2018 | 19 Uhr | Holländischer Platz | Kassel

Waffen aus Kassel sorgen in vielen Regionen der Welt für Tod, Leid und Vertreibung. Die Fuldastadt beherbergt gleich eine ganze Reihe großer Rüstungsunternehmen, die nicht nur das deutsche Militär für Auslandseinsätze ausstatten, sondern Streitkräfte rund um den Globus. Selbst menschrechtsverletzende Unrechtsregime bekommen schwere Waffen aus Kassel. So liefert der Panzerbauer „Krauss-Maffei Wegmann“ Haubitzen und Kampfpanzer nach Katar, die türkische Armee geht mit „Rheinmetall“-Kanonen gegen Menschen in Nordsyrien vor und Algerien fährt in der Sahara mit Radpanzern aus Kassel Patrouillen und Einsätze gegen Flüchtlinge.

Es darf nicht sein, dass für die Profite von Aktionär*innen oder einer bestimmten Familie Menschenrechte missachtet werden. Kassel hat vor 70 Jahren selbst erlebt, was Bomben und andere Waffen anrichten können. Wir setzen uns für eine friedliche Welt ohne Waffen ein und fordern konkret:

  • Den sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte aus Kassel und Deutschland
  • Die Umwandlung der Rüstungsbetriebe hin zu ziviler Produktion

Da sich die Waffenhersteller in Kassel hinter unauffälligen Namen und hohen Mauern verstecken und im Alltag kaum auffallen, werden wir sie durch eine bunte und laute Nachttanzdemonstration sichtbar machen! Wir laden alle, die unsere Ziele teilen, herzlich dazu ein, mitzutanzen!

AFTER-ACTION-PARTY MIT DJ NEGI RAMEN IM K19 (MORITZSTRASSE 19) AB 21 UHR!

OrganisatorInnen & UnterstützerInnen: A & O – Anarchistische Aktion und Organisierung; AK Zivilklausel der Universität Kassel; Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der Universität Kassel; Block War Kassel; Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Bundesverband & Gruppe Kassel/Nordhessen; IPPNW Studis Deutschland – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung; Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA); Kassel entrüsten; Kasseler Friedensforum; linksjugend solid Kassel; SAV Kassel; Seebrücke Kassel; Solidarity City Kassel