Theorie und Praxis

Der politische Pazifismus unseres Verbands verlangt dauerhaftes politisches Handeln mit dem Ziel, Bedingungen für eine Welt ohne Krieg und Unterdrückung zu schaffen. Aus der Überzeugung, dass sich Mittel und Ziel entsprechen müssen, verfolgt die DFG-VK ihre politischen Ziele ausschließlich mit gewaltfreien Mitteln. Über die dazugehörige Theorie und die Praxis unseres Handelns gibt es hier weitere Informationen – außerdem geht es auch um Interna aus unserem vielfältigen und unabhängigen Friedensverband.

Theorie und Praxis

forumZFD - Frieden braucht Visionen

Unsere Vision ist die einer Weltgesellschaft, die ihre Konflikte ohne Gewalt löst. Wir streben eine Kultur der Gewaltfreiheit an, in der Konflikte konstruktiv mit dem Ziel eines nachhaltigen, gerechten Friedens bearbeitet werden.

Unser Auftrag: Frieden braucht Fachleute

Mit der Qualifizierung von Friedensfachkräften und der Durchführung von Projekten des Zivilen Friedensdienstes arbeitet das forumZFD an der Entwicklung von Methoden und Instrumenten für gewaltfreien Umgang mit Konflikten.

In Politik und Gesellschaft setzt sich das forumZFD gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen und Mitgliedern für die Stärkung ziviler Konfliktbearbeitung ein.

Die Stärke des forumZFD liegt in der Verbindung praxisorientierter Weiterentwicklung ziviler Konfliktbearbeitung und der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit in Politik und Gesellschaft.



Wir über uns


Das Forum Ziviler Friedensdienst wurde im Jahr 1996 mit dem Auftrag gegründet, sich für die „Verwirklichung der Idee eines Zivilen Friedensdienstes“ einzusetzen. Das forumZFD ist überparteilich und überkonfessionell. Es wird getragen von 38 Mitgliedsorganisationen und mehr als 127 Einzelmitgliedern.

Gemäß dem Grundgedanken „Frieden braucht Fachleute“ bietet das forumZFD in seiner Akademie für Konflikttransformation lebens- und berufserfahrenen Menschen Qualifizierungskurse zur Friedensfachkraft und Trainings zu Themen der zivilen Konfliktbearbeitung an.

Das forumZFD führt Projekte des Zivilen Friedensdienstes in Nahost, auf dem westlichen Balkan und auf den Philippinen durch. Dazu gehören die Aufklärung über die Entstehung und die Konsequenzen gewaltsamer Konflikte, der Aufbau von Dialog zwischen den Konfliktparteien, die Förderung der Zivilgesellschaft und die Reintegration von Flüchtlingen und ehemaligen Kämpfern. Auch in Deutschland leisten Projekte auf kommunaler Ebene Beiträge zur zivilen Konfliktbearbeitung.

Das forumZFD fordert von der Politik in Deutschland und in der Europäischen Union den Ausbau ziviler Konfliktbearbeitung und bringt eigene Vorschläge dazu ein. Es hat das Europäische Netzwerk für zivile Friedensdienste (EN.CPS) mitgegründet und ist Mitglied der globalen Nonviolent Peaceforce.

Mit Friedensläufen, Kampagnen und Materialien informiert das forumZFD über den Zivilen Friedensdienst.

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