Theorie und Praxis

Der politische Pazifismus unseres Verbands verlangt dauerhaftes politisches Handeln mit dem Ziel, Bedingungen für eine Welt ohne Krieg und Unterdrückung zu schaffen. Aus der Überzeugung, dass sich Mittel und Ziel entsprechen müssen, verfolgt die DFG-VK ihre politischen Ziele ausschließlich mit gewaltfreien Mitteln. Über die dazugehörige Theorie und die Praxis unseres Handelns gibt es hier weitere Informationen – außerdem geht es auch um Interna aus unserem vielfältigen und unabhängigen Friedensverband.

Theorie und Praxis

Friedensjahr 2019!

Liebes DFG-VK-Mitglied und liebe Freundinnen und Freunde des Verbands,

wir haben es geschafft – dank euch! Mit „Frieden geht!“, dem Staffellauf gegen Rüstungsexporte und „unter 18 nie“, den Aktionen gegen Minderjährige in der Bundeswehr, konnten wir beide Projekte unserer letzten Spendenaktion realisieren.
Über 1.100 Kilometer haben wir unsere Botschaft für ein Verbot des Waffenhandels vom Sitz des Schusswaffenherstellers „Heckler & Koch“ in Oberndorf am Neckar bis nach Berlin getragen. Der Druck auf die Bundesregierung, bei dem Thema endlich zu handeln, wächst.

Auch mit unserem Engagement gegen die groß angelegte Werbeoffensive der Bundeswehr, die auch zur Rekrutierung Minderjähriger dient, haben wir bereits Erfolge erzielt: Wir konnten der Werbung vielerorts etwas entgegensetzen und haben damit viele Menschen und die Medien auf die oft skrupellose Werbung der Bundeswehr aufmerksam gemacht. Doch es ist noch viel zu tun! Im letzten Jahr hat die Bundeswehr 2.126 Minderjährige an der Waffe ausgebildet. Wir werden auch in Zukunft dafür kämpfen, dass die Bundeswehr bald keine 17-Jährigen mehr rekrutieren darf.
Wir hoffen, dass ihr nun auch die Projekte (siehe unten) unserer aktuellen Spendenaktion unterstützt: Diesmal geht es darum, dem Ziel von einer Welt ohne Atomwaffen näherzukommen – für unsere Arbeit dazu wurden wir im vergangenen Jahr, als Teil der internationalen Kampagne ICAN, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Das zweite Projekt, für das wir auf eure Spenden angewiesen sind, betrifft unseren Friedensbulli: Der ist seit zwei Jahren im gesamten Bundesgebiet (und sogar darüber hinaus) unterwegs, um Friedensaktionen zu unterstützen. Damit das auch im nächsten Jahr möglich ist, müssen wir die Finanzierung unseres Friedensarbeiters Benno Malte Fuchs, der unseren Friedensbulli bewegt, gewährleisten. Bitte schau dir beide Projekte an und entscheide, ob du eines oder vielleicht sogar beide Projekte unterstützen möchtest!

Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

 
Christoph NeebBundeskassierer der DFG-VK

 

Du hast die Möglichkeit, mit deiner Spende zu beeinflussen, in welchem Umfang wir an unseren zwei ausgewählten Projekten arbeiten und somit unsere angestrebten Ziele erreichen können. So einfach gehts:

 

1. Schau dir die beiden Projekte unten an.

2. Entscheide dich, welches Projekt dir wichtig ist und du gerne fördern möchtest – jeder Euro zählt!

3. Geh auf unsere Spendenseite www.dfg-vk.de/spenden (per Lastschrift, GiroPay) oder klicke den PayPal-Link um uns eine SOende zukommen zu lassen. Gib in dem jeweiligen Formular das Projekt-"Stichwort" an, für das deine Spende eingesetzt werden soll.

                

4. Dann sind wir dran: Nach dem Eingang deiner Spende werden wir uns bei dir bedanken! Toll, dass du unsere Friedensarbeit unterstützt!

 

Eine Jugenddelegation für eine atomwaffenfreie Welt zu den Vereinten Nationen!

Stichwort: Atomwaffenfrei

Spendenziel: 8.000 Euro

Vor genau 50 Jahren brachten die Atommächte USA, Sowjetunion, China, Frankreich und Großbritannien den Atomwaffensperrvertrag auf den Weg und verpflichteten sich damit zur Abrüstung ihrer Kernwaffen. Insgesamt 191 Staaten haben den Vertrag seitdem unterzeichnet. Ein halbes Jahrhundert später werden Atomwaffen weiter aufgerüstet. Zudem zeigen die Eskalation im Konflikt mit Nordkorea, der Streit um das Atomabkommen mit dem Iran und ganz aktuell der angekündigte Austritt der USA aus dem INF-Vertrag, dass Atomwaffen noch immer eine akute Bedrohung für unsere Menschheit darstellen. Der INF-Vertrag von 1987 verbietet den Bau und Besitz landgestützter atomar bewaffneter Mittelstreckenraketen mit Reichweiten von 500 bis 5500 Kilometer. US-Präsident Trump und sein russischer Amtskollege Putin werden sich am 11. November 2018 in Paris treffen, um über das wichtige Abrüstungsabkommen zu diskutieren. Ein atomares Wettrüsten wie im Kalten Krieg muss verhindert werden, auch der Atomwaffensperrvertrag ist gerade in der heutigen Zeit ein notwendiges Mittel, um diese Gefahr einzudämmen.

Roland Blach, Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg (oben links) und Kathi Müller (neben Roland), DFG-VK Bundessprecherin, bei der UN-Konferenz in Genf. Kathi wird auch die Jugenddelegation in New York leiten.

Zur Überprüfung des Vertrages wird in zwei Jahren eine Konferenz bei den Vereinten Nationen in New York stattfinden. Um diese vorzubereiten, wird es schon im kommenden Jahr ein offizielles Treffen in New York geben. Auch Friedensorganisationen wie die DFG-VK haben die Möglichkeit, daran teilzunehmen und dieses mitzugestalten: Wir fordern eine Welt ohne Atomwaffen! Mit deiner Unterstützung wollen wir im Jahr 2019 eine Delegation aus jungen Friedensaktivistinnen und -aktivisten zu den Vereinten Nationen schicken. Organisiert wird die Jugenddelegation der DFG-VK von unserer Friedensarbeiterin Kathi Müller, die bereits an der diesjährigen Vorbereitungskonferenz der Vereinten Nationen in Genf teilgenommen hat. Unsere Delegation kann in New York viel bewegen und neben der Teilnahme an den offiziellen Debatteneine eigene Veranstaltung organisieren und sich mit Diplomatinnen und Diplomaten sowie Entscheidungsträgerinnen und -trägern vor Ort treffen. Wichtig ist uns dabei, einen Einblick in das Geschehen zu geben und mit Videos und Fotos auf unserer Website und unseren Social Media-Kanälen über die Konferenz und unsere dortige Arbeit zu berichten. Hilf uns dabei, die 10 bis 15-köpfige Delegation auf die Beine zu stellen und gib damit jungen, friedenspolitisch aktiven Menschen die Möglichkeit, direkten Einfluss zu nehmen, die internationale Arbeit gegen Atomwaffen kennenzulernen und ihre Erfahrungen an andere Friedensaktivistinnen und -aktivisten weiterzugeben. Unterstütze unsere jungen Delegierten dabei, unserer Bewegung eine Stimme bei den Vereinten Nationen zu geben!

 

Bundesweit auf Tour für Frieden!

Stichwort: Friedensarbeit

Spendenziel: 10.000 Euro

Dank der vielen Spenderinnen und Spender konnten wir den Verband in den vergangenen Jahren immer weiter aufbauen und uns etwa ein Fahrzeug – unseren DFG-VK-Friedensbulli – zulegen. Ohne das Fahrzeug wären viele Friedensaktionen nicht möglich gewesen! In diesem Jahr war der Bulli beim „Frieden geht!“-Staffellauf gegen Rüstungsexporte dabei, bei den Ostermärschen gegen die Aufrüstung und die Auslandseinsätze der Bundeswehr unterwegs und für eine atomwaffenfreie Welt am letzten deutschen Atomwaffenstandort im rheinland-pfälzischen Büchel im Einsatz. Insgesamt war der Friedensbulli bei 26 Aktionen zu allen möglichen Friedensthemen dabei und hat dabei über 18.100 Kilometer zurückgelegt. Verantwortlicher Fahrer des Friedensbullis ist Benno Malte Fuchs.

Benno Malte Fuchs fährt unseren Friedensbulli – und kümmert sich auch um den Ölstand! Ohne seinen Einsatz und den Bulli wären viele Aktionen 2018 nicht möglich gewesen.

Der 30-Jährige aus Köln hat großen Spaß an der Arbeit und würde auch im nächsten Jahr gerne für die DFG-VK auf Achse sein. Geplant ist etwa eine Tour gegen Waffenexporte, die Proteste gegen den „Tag der Bundeswehr“ sollen unterstützt werden, und auch beim Bundeskongress, der im November 2019 in Frankfurt am Main stattfinden wird, braucht es den Bulli zum Materialtransport. Wir haben viele Pläne für Bulli-Aktionen im kommenden Jahr. Einzig die Finanzierung dafür steht leider noch nicht. Was nützt uns der tolle Bulli ohne Fahrer? Mit deiner Spende kannst du dafür sorgen, dass Benno auch im kommenden Jahr mit dem Bulli durchs Land fahren kann, um Aktionen und Proteste zu unterstützen!

 

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