Waffen und Rüstung

Mit dem Tod und der Zerstörung und Vernichtung von Lebensgrundlagen wird weltweit Profit gemacht. Dass in der Folge des unverantwortlichen Waffenhandels Kriege entstehen und Menschen zur Flucht gezwungen werden, sollte nicht verwundern. Unsere Forderung lautet daher: „Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.“ Hier finden sich Informationen über die Nutznießer und Betreiber des internationalen und deutschen Waffenhandels und über unsere Aktivitäten gegen die todbringenden Geschäfte.

Waffen und Rüstung

Gegenantrag Holger Rothbauer an die Daimler-Hauptversammlung

Als kritische Aktionäre versuchen die DFG-VK und andere Organisationen auf die Politik des Daimler-Konserns Einfluss zu nehmen wie auch sie zu skandalisieren. Anträge an die Hauptversammlungen sind dabei immer wieder genutzte Mittel.
Holger Rothbauer ist aktiv bei den Kritischen Aktionären Daimler (KAD)

Der Antrag im Wortlaut:

Gegenantrag des Aktionärs Holger Rothbauer, Tübingen zur 1. ordentlichen Hauptversammlung der Daimler AG
am 09.04.2008 in Berlin


Herr Holger Rothbauer, Tübingen

Zu den Punkten 3 und 4 der Tagesordnung:
»Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats werden nicht entlastet.«

Begründung: Seit dem 28. Juli 2005 überzieht unser Konzern den Mitaktionär und Buchautor Jürgen Grässlin mit einer Vielzahl gerichtlicher und außergerichtlicher Rechtsstreitigkeiten, die sich ausschließlich mit kritischen Äußerungen von Herrn Grässlin zum damaligen Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schrempp und mit Zeugenaussagen des jetzigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Zetsche im so genannten »Schweinle-Prozess« sowie zu Graumarktgeschäften der Mercedes Car Group beschäftigen.

Nachdem Vorstand und Aufsichtsrat nicht bereit sind, mit Herrn Grässlin über diese Thematiken zu sprechen, stellte Herr Grässlin im Dezember 2006 Strafanzeige gegen Herrn Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Zetsche und andere zum Teil ehemalige Mercedes-Mitarbeiter. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt seit März 2007 gegen den Vorstandsvorsitzenden Dr. Zetsche wegen des Verdachts der Abgabe falscher eidesstattlicher Versicherungen und seit Oktober 2007 wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage vor Gericht. Die Ermittlungen dauern bis heute an. Anstatt sich inhaltlich mit Herrn Grässlin über die Frage der langjährig betriebenen Graumarktgeschäfte bei Mercedes auseinander zu setzen, verklagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Zetsche Herrn Grässlin vor dem Landgericht Hamburg sogar auf Zahlung eines Schmerzensgeldes von mindestens 50.000,00 €. In erster Instanz ging dieser Prozess für Herrn Dr. Zetsche verloren.

Vorstand und Aufsichtsrat hätten im vergangenen Geschäftsjahr 2007 die Möglichkeit gehabt, die umfangreich betriebenen Graumarktgeschäfte der letzten Jahre umfassend aufzuklären und offen zu legen, um somit möglicherweise auch finanziellen Schaden in mehrstelliger Millionenhöhe, der durch ein Tätigwerden der EU-Kommission entstehen könnte, vom Unternehmen abzuhalten. Diese Chance wurde leider nicht genutzt. Stattdessen wird unter Billigung des Vorstands und Aufrichtrates der Mitaktionär Grässlin auf Grund der hoch angesetzten Streitwerte in große finanzielle Bedrängnis gebracht. Dies kann aus Sicht der Aktionärinnen und Aktionäre sicher nicht als »Good Governance« von Vorstand und Aufsichtsrat bezeichnet werden.

Mit den Prozessen werden Aktionärsgelder für unser Unternehmen ruf- und imageschädigend verschwendet. Auch aus diesem Grund sehen sich die Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD, Arndtstraße 31, 70197 Stuttgart, Tel. 0711-608396) veranlasst, Aktionärinnen und Aktionäre auf der neuen Website differenziert über die Gerichtsverfahren des früheren DaimlerChrysler-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schrempp und des heutigen Daimler-Vorstandsvorsitzenden Zetsche und der Daimler AG gegen Herrn Grässlin zu informieren.«


Weitere Informationen:




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